Wohin fahren Münsteraner gern in den Urlaub?
Holländische Nordsee ist Traumziel

Münster -

Der scheidende Regierungspräsident Prof. Reinhard Klenke verbringt seine freie Zeit gern auf den niederländischen Nordseeinseln. Dort können er und seine Frau Doris sich im Urlaub am besten vom Alltagsstress erholen.

Donnerstag, 17.08.2017, 23:08 Uhr

Doris und Reinhard Klenke an der Nordsee: Eine frische Brise und ausgedehnte Spaziergänge sind dem Paar in der Urlaubszeit wichtig. Dafür braucht es keine lange Anreise.
Doris und Reinhard Klenke an der Nordsee: Eine frische Brise und ausgedehnte Spaziergänge sind dem Paar in der Urlaubszeit wichtig. Dafür braucht es keine lange Anreise. Foto: Privat

Regierungspräsident Prof. Reinhard Klenke braucht keine lange Anreise, um wirklich einmal vom Beruf abschalten zu können: Der Chef der Bezirksregierung hat seit 37 Jahren ein „Naherholungs-Urlaubsziel“, das nur gut zwei Autostunden entfernt westlich seines Amtssitzes am Domplatz liegt: Die holländische Nordseeküste rund um die Gemeinde Bergen aan Zee begeistert den 66-jährigen Juristen und seine Frau Doris „immer wieder aufs Neue“.

Weil die Klenkes nicht gern faul im Strandkorb dösen, sondern lieber an der frischen Luft ausgedehnte Radtouren und Wanderungen entlang der Küste unternehmen, ist für sie die Provinz Noord-Holland „einfach ideal“. Als die Kinder noch kleiner waren, blieben die Klenkes mit der ganzen Familie auch schon mal vier oder fünf Wochen dort. „Wir hatten ein einfaches Ferienhaus. Der Platz war eng, aber gemütlich. Abends gab es dann Pfannenkuchen mit Speck und Käse, einfach wunderbar“, so Klenke.

Die Holländer selbst hätten die noch vor Jahrzehnten erlebbaren Vorurteile gegen Deutsche inzwischen „komplett abgebaut“, so der Regierungspräsident. Ganz im Gegenteil: „Niederländer sind meist fröhliche und unkomplizierte Menschen, von denen wir Deutschen auch einiges lernen können, wenn es um Gelassenheit und Lebensart geht“, meint der Holland-Urlauber aus Überzeugung.

In den Ferien kann der CDU-Politiker Klenke es allerdings nicht lassen, in „regelmäßigen Abständen“ per Smartphone E-Mails zu checken und Telefonate zu beantworten. „Meiner Frau ist das zu viel, aber ich kann nicht ohne“, so Klenke. Probiert haben sie es auch schon mit Kreuzfahrten, beispielsweise von den Azoren rüber zum europäischen Festland. „Zu viele langweilige Seetage, eigentlich nichts für mich“, meint Klenke. Begeistert war er von einer anderen Seetour, die ihn mit seiner Frau in einem Hurtigruten-Postschiff durch die norwegischen Fjorde führte. „Eindrucksvoll, wirklich einmalig“, schwärmt der oberste Beamte im Regierungsbezirk. Dennoch will er auch nach seinem Ruhestand Ende August nicht nur noch „auf Achse“ sein. Klenke: „Urlaub ist wie gutes Essen, er muss auch etwas Besonderes bleiben!“

Im September geht es nach Jordanien, dort will er sich historische Orte wie die verlassene Felsenstadt Petra anschauen. Und ob er Ehrenämter im Ruhestand annehmen möchte, hat Klenke noch nicht entschieden. „Das lasse ich mal auf mich zukommen“, meint er. Allerdings wird man ihn wieder an der Juristischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sehen und hören. Dort ist Klenke seit 1996 Lehrbeauftragter. „Da muss ich noch ein paar Vorlesungen nachholen“, sagt der Gelsenkirchener.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5084518?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F3814581%2F
Mehr Licht und Raum für Patienten
So könnte der Medizin-Campus des UKM zukünftig aussehen.
Nachrichten-Ticker