Von Puppenkleidung bis zum Damenschmuck
Kurzes Kunsthandwerkerglück

Münster -

Das ist schon eine liebe Tradition: Ein Vierteljahrhundert gibt es den sommerlichen Kunsthandwerkermarkt in Münster dank der Organisation von Leokadia Wolfers. Eigentlich spielte das Wetter auch am letzten Samstag mit, doch dann waren parallel Flohmarkt, der Wind und die Skulptur-Projekte, die die Freude für die Anbieter ein wenig eindämmten.

Sonntag, 20.08.2017, 22:08 Uhr

Die Neu-Münsteraner Javier und Tarabea Guastavino boten im Rathausinnenhof individuellen Schmuck für die Frau an.
Die Neu-Münsteraner Javier und Tarabea Guastavino boten im Rathausinnenhof individuellen Schmuck für die Frau an. Foto: con

Aus verschiedenen Orten Nordrhein-Westfalens waren sie angereist, sogar aus Aachen, obwohl ihre Waren schon nach viereinhalb Stunden wieder eingeräumt werden mussten, damit die Performance im Friedenssaal nicht gestört wurde. Dabei ging es ruhig zu im Rathausinnenhof: keine Musik, keine Marktschreierei. Immer wieder kamen Interessierte und staunten über Geschmackvolles, ob Holzkunstwerk oder Glasdekoration, Puppenkleidung oder liebevoll gestaltete Karten, Reisstrohbesen und jede Menge Schmuck aus verschiedenen Materialien.

Vom Holzkunstwerk bis zum Damenschmuck

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  • Rund 30 Händler boten beim Kunsthandwerkermarkt im Rathausinnenhof ihre Waren feil. Foto: con
  • Rund 30 Händler boten beim Kunsthandwerkermarkt im Rathausinnenhof ihre Waren feil. Foto: con
  • Rund 30 Händler boten beim Kunsthandwerkermarkt im Rathausinnenhof ihre Waren feil. Foto: con
  • Rund 30 Händler boten beim Kunsthandwerkermarkt im Rathausinnenhof ihre Waren feil. Foto: con
  • Rund 30 Händler boten beim Kunsthandwerkermarkt im Rathausinnenhof ihre Waren feil. Foto: con
  • Rund 30 Händler boten beim Kunsthandwerkermarkt im Rathausinnenhof ihre Waren feil. Foto: con
  • Rund 30 Händler boten beim Kunsthandwerkermarkt im Rathausinnenhof ihre Waren feil. Foto: con
  • Rund 30 Händler boten beim Kunsthandwerkermarkt im Rathausinnenhof ihre Waren feil. Foto: con

So mancher Standinhaber musste sein Zelt extra gut sichern wegen des Windes. Manche waren schon „alte Hasen“ beim Kunsthandwerkermarkt an dieser Stelle, andere zum ersten Mal dabei, wie Javier und Tarabea Guastavino. Von Chile über Berlin hat es sie vor zwei Wochen nach Münster verschlagen, wo sie jetzt versuchen, ihren Schmuck an die Frau zu bringen. Die Kupferohrringe fanden guten Anklang beim Markt.

Ehepaar Sawallisch aus Coesfeld gehörte zu den erfahrenen Marktanbietern. Die beiden entwickeln Aufhänger, an denen Kränze, Sterne, Kugeln oder kleine Holzkästen von außen an jedes Fenster leicht angehängt werden können. Sie vermissten am Samstag die Nachmittagsbesucher, eigentlich gehe es ja dann mit dem Geschäft so richtig los.

Wolfers war froh, dass rund 30 Anbieter ihre Handwerkskunst präsentierten. Sie sind alle persönlich von ihr ausgewählt worden, müssen sich vorher bei ihr bewerben, „damit das Gesamtbild stimmt“. Sie lege Wert auf Qualität. Für jeden Geschmack müsse was dabei sein. Nun freut sie sich auf das nächste Jahr und rechnet wieder mit großem Händlerzustrom.

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