Familienband bei Brillux
Vater, Sohn und Enkel

Münster -

Drei Generationen in einem Betrieb: Vater, Sohn und Enkel Hülsheger sind beschäftigt. Während sich Vater und Opa am Schreibtisch vergnügen, freut sich Mats täglich auf Bälle und Bagger. Der Zweijährige besucht die neue Betriebskita von Brillux.

Sonntag, 27.08.2017, 11:08 Uhr

Drei Generationen bei Brillux: Mats, Kai und Alois Hülsheger. Während Opa und Vater aber an den Schreibtisch gehen, kümmert sich Mats um sein Baggerhobby in der neuen Kita.
Drei Generationen bei Brillux: Mats, Kai und Alois Hülsheger. Während Opa und Vater aber an den Schreibtisch gehen, kümmert sich Mats um sein Baggerhobby in der neuen Kita. Foto: /Brillux/gh

Vater, Sohn, Enkel – drei Generationen aus einer Familie sind bei Brillux in Münster „beschäftigt“. Während aber Opa und Vater ihrem geregelten Job nachgehen müssen, kümmert sich der bald zweijährige Mats lieber um Bällchen und Bagger. „Seine Leidenschaft“, verrät Mutter Lucie Hülsheger. Mats ist neu in der Brillux-Betriebs-Kita „B-Kids“ unter der Leitung von Britta Eltner .

Aber noch mehr als Bällchen und Spielzeugautos interessiert den Enkel von Alois Hülsheger und Sohn von Kai Hülsheger an diesem Tag der echte Bagger vor der Tür der neuen Kita, die in einem ehemaligen Wohnhaus an der Weseler Straße eingerichtet wurde.

Vor allem in der oberen Etage des ehemaligen Wohnhauses erinnert noch so manche prunkvolle Verkleidung an frühere Zeiten. Accessoires und Baumaterialien aus der ehemaligen Villa Bisping sind bewusst in das Spielhaus integriert worden.

Goldene Wasserhähne erinnern in einem Bad an vergangene Zeiten. Diese Wasserhähne wurde samt der verschnörkelten Becken einfach tiefer gelegt. Die rot-beigen Marmorfliesen an den Wänden und auf dem Boden sind ebenfalls Erinnerung. Jetzt steht zusätzlich noch eine Wickelkommode mit Goldanstrich im Raum.

Aus dem einstigen Schwimmbad im Anbau im Garten ist ein „Poolhaus“ entstanden, in dem die Kinder bei jedem Wetter spielen und turnen können. Es fehlt an nichts. Vom ersten Obergeschoss sausen die Mädchen und Jungen in einer Röhre in den Garten und bis zur Bobbycar-Bahn.

Darüber hinaus wurde das Wohnhaus für den Ausbau zur Betriebs-Kita komplett auf den Kopf gestellt. Türgriffe versetzt und Holzmöbel eingebaut.

In der Blaubeer-Gruppe gibt es eine Küche. Hier können Kuchen für Geburtstage gebacken werden, freut sich Britta Eltner. „Damit haben die Eltern weniger Stress“, sagt die Kita-Leiterin.

Die 30-jährige Sozialpädagogin und Sozialmanagerin hat ihr Herz besonders an zwei Kamine im Haus verloren. Einer dient jetzt den Kindern als Höhle, der andere eignet sich wunderbar zum Durchkriechen und Spielen.

Alois Hülsheger, im wahren Leben Gebietsverkaufsleiter bei Brillux, staunt in der Kita. Da würde er am liebsten Kind sein. Der 64-Jährige ist seit 31 Jahren bei Brillux und wechselt in knapp vier Monaten in den nächsten Lebensabschnitt. Noch genießt er das Zusammensein im Betrieb mit dem Sohn und neuerdings auch mit dem jüngsten von vier Enkeln. Als er bei Brillux angefangen habe, erzählt er, sei Sohn Kai gerade in die Schule gekommen.

Der 37-Jährige Kai Hülsheger ist seit sieben Jahren bei Brillux und wie sein Vater ein Quereinsteiger. Er hat Groß- und Außenhandelskaufmann gelernt, BWL studiert und kümmert sich heute um das Marketing. Damals wollte ihm der Vater eigentlich davon abraten, im selben Betrieb anzufangen. Der 37-Jährige hat sich durchgesetzt.Für ihn, sagt er, spiele es eine Rolle, dass Familienunternehmen wie Brillux sich auch um die Kinder von Mitarbeitern kümmerten. Die achtjährige Tochter Leni ist zwar zu alt für die Kita, nahm dafür an einer Ferienfreizeit von Brillux teil.

Die Hülshegers sprechen von Familienbande im Familienunternehmen. Während sich Mats um Autos und Reifen kümmert, würden Opa und Vater am liebsten auf die Rutsche steigen.

Am 3. September wird der Betriebskindergarten offiziell eröffnet. 25 Kinder besuchen die Einrichtung. Schon im kommenden Jahr rechnet Britta Eltner mit der Eröffnung einer dritten Gruppe mit Mitarbeiter- und Enkelkindern zwischen vier Monaten und sechs Jahren. Kai Hülsheger begrüßt, dass sein Sohn spielerisch Englisch lernt. Der Vater von Mats ist überzeugt, dass es nicht lange dauern werde, dass Mats morgens an der Tür stehe und ihn auffordere: „Wir müssen zur Arbeit.“

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