Wrestler kämpfen in der Sputnikhalle
Runter kommen sie immer

Münster -

Für sieben Wrestling-Begegnungen war die Sputnikhalle am Freitag die große Bühne. Die Besucher erlebten die akrobatischen Kämpfe hautnah am Ring mit.

Sonntag, 27.08.2017, 17:08 Uhr

Runter kommen sie immer – nicht immer da, wo man sie erwartet: Für die Gäste nah am Ring heißt es aufpassen.
Runter kommen sie immer – nicht immer da, wo man sie erwartet: Für die Gäste nah am Ring heißt es aufpassen. Foto: Andreas Hasenkamp

Sie fliegen von hoch oben herab, freiwillig oder geworfen, werden verknotet fixiert oder schwungvoll gerammt, mal der eine, mal der andere, nicht immer der, den man erwartete – nur eins ist sicher: Runter kommen sie immer, mit einem gewaltigen Krachen. Sieben Wrestling-Begegnungen gab es am Freitag in der Sputnik-Halle am Hawerkamp bei der „Fight Forever Tour 2017“ des Veranstalters Westside Xtreme Wrestling (wXw) aus Essen.

Mannsbilder nur in knappen Beinkleidern, mit Tattoos und Sixpack oder einfach voluminös, auch zwei Frauen: Die Kämpfer kommen aus Europa und Übersee, eine Kämpferin aus Paris. Grimmig wird dreingeschaut, animalisch jubiliert, theatralisch Schmerz gezeigt – Show, zum Glück, gekonnt und mit beachtlicher Kondition vorgetragen mit abenteuerlicher Akrobatik, viel Fantasie, immer wieder überraschend.

Fliegende Körper

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  • Sieben packende Kämpfe lieferten sich die Wrestler in der Sputnikhalle. Fantasievolle Akrobatik und fliegende Männerkörper kamen beim Publikum bestens an. Foto: Andreas Hasenkamp
  • Sieben packende Kämpfe lieferten sich die Wrestler in der Sputnikhalle. Fantasievolle Akrobatik und fliegende Männerkörper kamen beim Publikum bestens an. Foto: Andreas Hasenkamp
  • Sieben packende Kämpfe lieferten sich die Wrestler in der Sputnikhalle. Fantasievolle Akrobatik und fliegende Männerkörper kamen beim Publikum bestens an. Foto: Andreas Hasenkamp
  • Sieben packende Kämpfe lieferten sich die Wrestler in der Sputnikhalle. Fantasievolle Akrobatik und fliegende Männerkörper kamen beim Publikum bestens an. Foto: Andreas Hasenkamp
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  • Sieben packende Kämpfe lieferten sich die Wrestler in der Sputnikhalle. Fantasievolle Akrobatik und fliegende Männerkörper kamen beim Publikum bestens an. Foto: Andreas Hasenkamp
  • Sieben packende Kämpfe lieferten sich die Wrestler in der Sputnikhalle. Fantasievolle Akrobatik und fliegende Männerkörper kamen beim Publikum bestens an. Foto: Andreas Hasenkamp
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  • Sieben packende Kämpfe lieferten sich die Wrestler in der Sputnikhalle. Fantasievolle Akrobatik und fliegende Männerkörper kamen beim Publikum bestens an. Foto: Andreas Hasenkamp
  • Sieben packende Kämpfe lieferten sich die Wrestler in der Sputnikhalle. Fantasievolle Akrobatik und fliegende Männerkörper kamen beim Publikum bestens an. Foto: Andreas Hasenkamp
  • Sieben packende Kämpfe lieferten sich die Wrestler in der Sputnikhalle. Fantasievolle Akrobatik und fliegende Männerkörper kamen beim Publikum bestens an. Foto: Andreas Hasenkamp
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  • Sieben packende Kämpfe lieferten sich die Wrestler in der Sputnikhalle. Fantasievolle Akrobatik und fliegende Männerkörper kamen beim Publikum bestens an. Foto: Andreas Hasenkamp
  • Sieben packende Kämpfe lieferten sich die Wrestler in der Sputnikhalle. Fantasievolle Akrobatik und fliegende Männerkörper kamen beim Publikum bestens an. Foto: Andreas Hasenkamp
  • Sieben packende Kämpfe lieferten sich die Wrestler in der Sputnikhalle. Fantasievolle Akrobatik und fliegende Männerkörper kamen beim Publikum bestens an. Foto: Andreas Hasenkamp
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  • Sieben packende Kämpfe lieferten sich die Wrestler in der Sputnikhalle. Fantasievolle Akrobatik und fliegende Männerkörper kamen beim Publikum bestens an. Foto: Andreas Hasenkamp
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  • Sieben packende Kämpfe lieferten sich die Wrestler in der Sputnikhalle. Fantasievolle Akrobatik und fliegende Männerkörper kamen beim Publikum bestens an. Foto: Andreas Hasenkamp
  • Sieben packende Kämpfe lieferten sich die Wrestler in der Sputnikhalle. Fantasievolle Akrobatik und fliegende Männerkörper kamen beim Publikum bestens an. Foto: Andreas Hasenkamp
  • Sieben packende Kämpfe lieferten sich die Wrestler in der Sputnikhalle. Fantasievolle Akrobatik und fliegende Männerkörper kamen beim Publikum bestens an. Foto: Andreas Hasenkamp
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  • Sieben packende Kämpfe lieferten sich die Wrestler in der Sputnikhalle. Fantasievolle Akrobatik und fliegende Männerkörper kamen beim Publikum bestens an. Foto: Andreas Hasenkamp
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  • Sieben packende Kämpfe lieferten sich die Wrestler in der Sputnikhalle. Fantasievolle Akrobatik und fliegende Männerkörper kamen beim Publikum bestens an. Foto: Andreas Hasenkamp
  • Sieben packende Kämpfe lieferten sich die Wrestler in der Sputnikhalle. Fantasievolle Akrobatik und fliegende Männerkörper kamen beim Publikum bestens an. Foto: Andreas Hasenkamp
  • Sieben packende Kämpfe lieferten sich die Wrestler in der Sputnikhalle. Fantasievolle Akrobatik und fliegende Männerkörper kamen beim Publikum bestens an. Foto: Andreas Hasenkamp
  • Sieben packende Kämpfe lieferten sich die Wrestler in der Sputnikhalle. Fantasievolle Akrobatik und fliegende Männerkörper kamen beim Publikum bestens an. Foto: Andreas Hasenkamp
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  • Sieben packende Kämpfe lieferten sich die Wrestler in der Sputnikhalle. Fantasievolle Akrobatik und fliegende Männerkörper kamen beim Publikum bestens an. Foto: Andreas Hasenkamp
  • Sieben packende Kämpfe lieferten sich die Wrestler in der Sputnikhalle. Fantasievolle Akrobatik und fliegende Männerkörper kamen beim Publikum bestens an. Foto: Andreas Hasenkamp
  • Sieben packende Kämpfe lieferten sich die Wrestler in der Sputnikhalle. Fantasievolle Akrobatik und fliegende Männerkörper kamen beim Publikum bestens an. Foto: Andreas Hasenkamp
  • Sieben packende Kämpfe lieferten sich die Wrestler in der Sputnikhalle. Fantasievolle Akrobatik und fliegende Männerkörper kamen beim Publikum bestens an. Foto: Andreas Hasenkamp

„Geh doch zu deiner Mutter!“, ruft eine helle, junge Stimme. Er ist nicht der einzige Junge um die zwölf Jahre unter den Gästen. Der Sohn von Winfried Löckener hat eine Karte geschenkt bekommen. Nun sitzt er auf dem Tresen, des Blickes wegen. Das Wrestling hier finde er „besser als das normale Wrestling“, sagt er, der sich amerikanisches Wrestling im Fernsehen öfter ansieht. Da erkenne man bald, wer gewinnen werde – hier nicht: „Es ist spannender.“

Gemischtes Publikum

Christian Jakobi , einer der wXw-Geschäftsführer, lässt vor dem Pressegespräch noch schnell einen Fan ein Selfie mit ihm machen. An der frischen Luft erzählt er. In Hamburg treten sie wieder vor 600 Leuten auf, hier vor etwa 200. Die Nähe sei auch schön und wXw probiere verschiedene Konzepte – in der Sputnik-Halle dürfen die Gäste direkt bis an die Matte. Akustisch praktisch, denn so können sie ihre Heroen durch rhythmisches Schlagen auf die Matte anfeuern. Obacht ist angesagt, jederzeit – die Kämpfer fliegen auch mal über die Seile hinweg.

Da müsse man aufpassen, sagt einer der Kämpfer, ansonsten sei die Nähe gut. Ein Viertel der Gäste fahre zu allen Kämpfen in der Nähe, ein Viertel besuche alles vor Ort. Viele würden die Video-Angebote seines Unternehmens nutzen, aber zweimal oder dreimal im Jahr live dabei sein. Die andere Hälfte wechsle, sei sehr gemischt, das sei auch gut so. Sie träten gern in kleineren Locations auf, wie hier, auch wenn 50 Leute mehr immer gut seien. Hier sei die Atmosphäre sofort gut gewesen, das Publikum gehe mit, so Jakobi. 2016 kam wXw zum ersten Mal nach Münster, dieses Event war das dritte.

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Das Publikum ist tatsächlich sehr gemischt, auch wenn jene etwas oberhalb von 50 Jahren eher rar sind. Sportliche Figuren sind zu sehen wie unsportliche, Herren und viele Damen, Pärchen, Väter und Söhne.

Matthias Alex hilft Anja Seifert beim Umzug von Münster nach Engelskirchen; er wollte sie zum Abschied etwas erleben lassen, „was man sonst nicht sieht“. Einen Theaterbesuch habe er zuerst vor Augen gehabt. „Schön, so nah dran zu sein“, resümiert er nachher, „gerne wieder, aber nicht jeden Tag“. „Auf jeden Fall etwas Neues“, sagt sie; es habe „Spaß gemacht – dann gehen sie zum Foto-Treff mit zwei der Wrestler.

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