Antikriegstag
Aktionen für den Frieden

Münster -

Anlässlich des Antikriegstages gab es am Freitag mehrere Aktionen in Münster. Am Nachmittag folgte die traditionelle Kranzniederlegung am Zwinger. Eingeladen hatten die Gewerkschaften.

Sonntag, 03.09.2017, 10:09 Uhr

Am Zwinger gab es einen Flashmob, an dem sich 20 Jugendorganisationen beteiligten.
Am Zwinger gab es einen Flashmob, an dem sich 20 Jugendorganisationen beteiligten. Foto: Oliver Werner

Am 1. September 1939 überfiel die deutsche Wehrmacht Polen und löste den Zweiten Weltkrieg aus. Seit 1957 wird der 1. September als Antikriegstag begangen. In Münster gab es am Freitag verschiedene Veranstaltungen von Gewerkschaften und Jugendorganisationen.

Erna de Vries , Holocaust-Überlebende aus Münster, berichtete im Gewerkschaftshaus vor Schülern von ihrem Schicksal. 2015 wurde die Karl-Wagenfeld-Schule in Erna-de-Vries-Schule umbenannt.

Erna de Vries berichtete von ihrem Schicksal.

Erna de Vries berichtete von ihrem Schicksal. Foto: Oliver Werner

Am Nachmittag fand die Kranzniederlegung der Gewerkschaften vor dem Zwinger statt, unter anderem sprachen der Vorsitzende des DGB-Stadtverbandes, Peter Mai, der Vorsitzende des Integrationsrates der Stadt Münster, Ömer Lütfü Yavuz, und der stellvertretende Vorsitzende des DGB-Stadtverbandes, Carsten Peters.

Sie riefen dazu auf, sich für Frieden, Demokratie und Gerechtigkeit einzusetzen – „nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus“, so der Appell. Zudem wandten sich die Redner ausdrücklich gegen eine neue Rüstungsspirale und machten sich für eine offene Gesellschaft stark, die auch weiterhin Flüchtlinge willkommen heißt.

Zum Auftakt der Gedenkfeier gab es einen Flashmob, an dem sich 20 Jugendorganisationen beteiligten. Deren Mitglieder legten sich auf die Promenade, ihre Umrisse wurden mit Kreidestiften auf den Asphalt gezeichnet. Dominik Schnabel von der DGB-Jugend appellierte anschließend, gegen Hass, Gewalt und Ausgrenzung die Stimme zu erheben.

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