„Goodbye Summer Festival“ im Jovel
Mutiger Stilmix begeisterte das Publikum

Münster -

Mit Pauken und Trompeten, E-Gitarren und Kazoo wurde am Samstag musikalisch unter dem Motto „Goodbye Summer“ der Sommer verabschiedet. So bunt wie die Jahreszeit war auch der Abend im Jovel mit verschiedenen Musikstilen und einem gemischten Publikum. Rock, Jazz, Soul, Pop und Ska gab‘s zu Gehör für ein kleines, aber begeistertes Publikum.

Montag, 18.09.2017, 21:09 Uhr

Die Band Skarage heizte mit ihren Ska-Interpretationen die Stimmung im Jovel beim „Goodbye Summer Festival“ ordentlich an.
Die Band Skarage heizte mit ihren Ska-Interpretationen die Stimmung im Jovel beim „Goodbye Summer Festival“ ordentlich an. Foto: Maria Conlan

Zuerst stand die Gruppe The Thieves auf der Bühne: Die zwei Frauen und drei Männer boten souligen Jazz und verjazzten Pop. Mit Stücken von Leonard Cohen oder Stevie Wonder , dazwischen klassische Jazzstücke, mit Sonnenbrille und Sommerkleid wurde der Sommer optisch noch mal heraufbeschworen.

Spielen und Tanzen gleichzeitig

Mit „Summertime“ verabschiedete sich die Gruppe nach gut einer Stunde geschmeidigem Sound. Wer sie im Jovel verpasst hat, muss gar nicht so lange warten. Immerhin sind „Die Diebe“ im Dezember auf der Warendorfer Straße im Café Angelissimo zu hören.

Die Gruppe Skarage machte dort weiter, wo sie beim Stadtfest aufgehört hatte: Sie lockte das Publikum auf die Tanzfläche und mischte gleich selber mit. Ob Gitarristen oder Bläser, die Musiker bewiesen, dass Spielen und Tanzen super zusammengehen, sowohl auf der Bühne als auch auf der Tanzfläche davor.

Schon mit den ersten Takten heizten sie die Stimmung ordentlich an. So manchen Popsong interpretierten sie auf Ska-Art, ob Lieder von den Beatles , Phil Collins oder Pink Floyd . Das instrumentale Repertoire der neun Männer reichte von E-Gitarren über Posaune und Saxofon bis zu Trompete, Schlagzeug, Bass, Kazoo und Mundharmonika.

Gastgeber setzt Schlussakord

Zum krönenden Abschluss des Abends traten die Gastgeber selbst auf die Bühne mit ihrer Rockformation Rabbitfarm, die es erst seit Januar gibt, also eigentlich noch eine Newcomer-Band ist und trotzdem schon treue Fans hat. Das Dreifach-Konzert bot eine mutige Mischung, die das Publikum aber begeisterte und für beste Stimmung sorgte.

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