Agravis unterstützt Geschäftsidee von Azubis
Junges Gemüse startet durch

Münster -

Eine knackig-frische Geschäftsidee der Agravis-Azubis sowie dual Studierender dürfte reiche Früchte tragen. Denn „Junges Gemüse“ steht für ein nachhaltiges Projekt, das am Dienstag auf dem Acker von Clemens Graf von Looz an den Start ging.

Mittwoch, 18.10.2017, 07:10 Uhr

Das Team von „Junges Gemüse“ startet durch und wird unterstützt von Agravis-Vorstandschef Andreas Rickmers (stehend, 2.v.r.), Agravis-Ausbildungsleiter Knut Fischer (l.) sowie dem verpachtenden Landwirt Clemens Graf von Looz (r.). John Birresborn (unten, 2.v.r.) ist in der Saison Ansprechpartner vor Ort.
Das Team von „Junges Gemüse“ startet durch und wird unterstützt von Agravis-Vorstandschef Andreas Rickmers (stehend, 2.v.r.), Agravis-Ausbildungsleiter Knut Fischer (l.) sowie dem verpachtenden Landwirt Clemens Graf von Looz (r.). John Birresborn (unten, 2.v.r.) ist in der Saison Ansprechpartner vor Ort. Foto: mm

Lauch und Möhren, Feldsalat, Rote Bete oder Kartoffeln frisch vom Acker und in Eigenregie auf den heimischen Tisch bringen? Das „Junge Gemüse“ macht’s möglich.

Hinter der Geschäftsidee eines eigenen Gemüsebeets stehen 16 Auszubildende und Duale Studierende, die in einem Azubi-Projekt während ihres ersten Ausbildungsjahres bei der Agravis Raiffeisen AG das Vorhaben entwickelten. Am Dienstag ging „Junges Gemüse“ voller Elan an den Start auf dem 150 Jahre alten Herrengut der Familie von Looz-Corswarem am Kappenberger Damm 268. Clemens Graf von Looz hat 1,2 Hektar seines Ackerlands mit 180 Parzellen zu jeweils 45 Quadratmetern für „Junges Gemüse“ zur Verfügung gestellt.

„Hut ab! Wir sind stolz auf unser junges Team, dass diese tolle Idee in Eigenregie umsetzt, die in die nächsten Azubi-Generationen übergeleitet wird“, lobte Andreas Rickmers, Vorsitzender des Vorstandes der Agravis, diese knackig-frische Geschäftsidee, die gut für das Unternehmens-Image sei und von Agravis unterstützt werde.

„Azubi-Projekte haben bei uns schon Tradition, und es ist dabei wichtig, dass sie im richtigen Leben stehen. Doch Junges Gemüse steht für eine neue Dimension“, sagte Agravis-Ausbildungsleiter Knut Fischer . Das Geschäftsmodell zu entwickeln, sei nur ein Schritt. Die Selbstinitiative, Organisation, Planung, Entscheidungen treffen, selbst etwas auf die Beine zu stellen, unterschied dieses Modell von normalen Ausbildungen, betonte Knut Fischer „Junges Gemüse“ als Dauerprojekt der Agravis. Und hob hervor: „Mitarbeiter, die eigenverantwortlich arbeiten, sind unsere Mitarbeiter von morgen.“

Wer an einer Parzelle von März bis Oktober interessiert ist, kann sich bei Adriana Dreyer melden, die bei Agravis Vollzeit für „Junges Gemüse“ arbeitet. „So wissen die Kunden genau, wo ihr Gemüse herkommt, und die Kinder lernen, dass es nicht im Regal wächst.“ Für Fragen steht auch in der Saison John Birresborn vor Ort hilfreich zur Seite.

70 Prozent des Gemüseangebotes werden vorgepflanzt, 30 Prozent der Parzelle kann selbst gestaltet werden. Biologische Düngemittel sind selbstverständlich.

Es werden in einem Bauwagen Gartengeräte zur Verfügung gestellt, und auch für die Bewässerung ist gesorgt. Weitere Infos:

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