Eine Frage des guten Geschmacks
Es geht um die Wurst: Wie lecker ist Bio?

Münster -

Das „Deutsche Wurst-Institut“ sieht bei Biowürstchen noch Verbesserungsbedarf im Geschmack. Biomarkt-Chef Michael Radau will nun zum Testessen einladen.

Mittwoch, 25.10.2017, 22:10 Uhr

Wurst-Präsident Dr. Andreas Yendell
Wurst-Präsident Dr. Andreas Yendell Foto: hpe

Schmecken Biowürste, oder schmecken sie nicht? Das ist die „Streitfrage“ kurz nach dem Treffen des „Deutschen Wurst-Instituts“ am Wochenende in Münster.

„Würste-Präsident“ Dr. Andreas Yendell hatte sich beim Verzehr von Wurstwaren vor der Metzgerei Philipp Büning an der Hammer Straße auch zum Thema „Biowürste“ geäußert. „Grundsätzlich gut, allerdings könnten sie geschmacklich noch deutlich besser werden“, befand er. Richtig „super lecker“ seien sie jedenfalls noch nicht.

Ein klares „Nein“ gab es in diesem Zusammenhang vom „Institut“ zu veganen und vegetarischen Soja-Wurstwaren. Sie sind zumindest für die bekennenden Frischwurst-Experten keine Alternative. „Das ist keine Wurst und schmeckt nicht“, so der einhellige Kommentar aus dem Kreis der eingefleischten Wurstfreunde. Biowaren hingegen werden „geduldet“, weil sich das „Institut“ ausdrücklich gegen Massentierhaltung ausspricht und da die Bio-Kollegen auf einem guten Weg sieht.

Biomarkt-Chef Michael Radau jedenfalls ist von der geschmacklich guten Qualität seiner Wurstwaren fest überzeugt. „Ich lade die Mitglieder des Wurst-Instituts herzlich ein, bei mir im Markt die Biowürste zu probieren. Sie werden vom Geschmack begeistert sein.“

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