„Hackathon“ zur Stadtentwicklung
Ideen zum Wohle der Stadt

Münster -

Über zwei Tage werden rund 40 Programmierer und Stadtentwickler neue Wege beschreiten und innovative Lösungen für die Stadt suchen. Die Ergebnisse werden bei einer Veranstaltung am 11. November öffentlich präsentiert.

Sonntag, 29.10.2017, 16:18 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 28.10.2017, 13:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 29.10.2017, 16:18 Uhr
In das Digital Hub am Hafen laden Alexander Sommer (l.) und Sebastian Köffer Stadtentwickler und Programmierer zum ersten „Münsterhack“ ein.
In das Digital Hub am Hafen laden Alexander Sommer (l.) und Sebastian Köffer Stadtentwickler und Programmierer zum ersten „Münsterhack“ ein. Foto: Björn Meyer

„Mit digitalen Lösungen die Stadt noch attraktiver machen“, so formuliert Sebastian Köffer, Manager des vom Land NRW geförderten Digital Hubs in Münster, das Ziel für den 10. und 11. November. Denn an diesen Tagen soll in der Einrichtung am Hafen ein sogenannter Hackathon, eine Wortschöpfung aus dem englischen Computer-Begriff „hacking“ sowie dem Wort Marathon stattfinden. Stadtplaner und Programmierer sollen dort an Ideen und Umsetzungen zum Wohle der Stadt feilen.

Die Dauer von zwei vollen Tagen darf dabei ruhig wörtlich genommen werden, denn Aufgabe ist es, am Samstagabend (11. November) bei einer Abschlussveranstaltung in den Räumlichkeiten der Stadtwerke Ergebnisse zu präsentieren. Dafür werden am Freitagmorgen zunächst die besten Ideen aus dem Teilnehmerpool herausgefiltert, um diese dann von den rund 40 Fachleuten in Teams bearbeiten zu lassen.

Auch wenn einige lokale Unternehmen als Sponsoren der Veranstaltung auftreten, für die Organisatoren Sebastian Köffer und Alexander Sommer von der Stadtwerke-Tochter items GmbH stehen Non-profit-Ideen im Fokus. Dabei sind ganz unterschiedliche Projektansätze denkbar. „Vielleicht entwickelt jemand eine Visualisierung, wie die Mitglieder des Stadtrates abstimmen, ein Programm zur besseren Verkehrsplanung oder aber eine App, wo im Umkreis des aktuellen Standortes die besten Cocktails zu erwerben sind“, verdeutlich Köffer die mögliche Bandbreite.

Unter anderem stellen dafür sowohl die Stadt als auch die Stadtwerke Daten zur Verfügung, die bislang nicht öffentlich waren. „Wichtig ist, dass die Ideen danach keinem Copyright unterliegen, sondern bei den Ideengebern bleiben“, sagt Sommer. Dass sei bei ähnlichen Veranstaltungen nicht immer selbstverständlich.

„Neben den konkreten Lösungen an denen gearbeitet werden soll, wollen wir Münster als Tech-Standort nach vorne bringen“, sagt Köffer, dem eine jährliche Veranstaltung dieser Art vorschwebt. Denn eine Tech-Szene gebe es hier bislang nicht. Genau die sei aber nicht unwichtig in der Frage, ob die gesuchten Fachkräfte in dem Bereich in Zukunft in Münster eine Perspektive sehen.

Bei der Abschlussveranstaltung am Samstagabend ab 18 Uhr soll neben den Präsentationen der Entwicklerteams auch das Netzwerken im Fokus stehen. „Da ist jeder eingeladen, der interessierte Bürger genauso wie der Geschäftsführer“, sagt Köffer. Nach 22 Uhr soll dort zudem eine kleine Feier stattfinden, zu der auch ein DJ auflegen wird. Karten für die Abendveranstaltung am 11. November gibt es unter:  

Wir wollen Münster als Tech-Standort nach vorne bringen.

Sebastian Köffer
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