Fahrplanwechsel in Münster
Umstellung ohne große Probleme

Münster -

Mit dem ersten Bus, der am Morgen vom Depot an der Rösnerstraße losfuhr, hat am Montag der Fahrplanwechsel 2018 im Stadtnetz eingesetzt. Für einige Linien änderten sich Ankunfts- beziehungsweise Abfahrzeiten um einige Minuten. In Wolbeck und Albachten gab es leichte Änderungen der Linienführung und in Kinderhaus eine zusätzliche Fahrt der Linie 15 ab 5.05 Uhr ab der Haltestelle „Brüningheide“.

Dienstag, 09.01.2018, 11:01 Uhr

Die aktuellen Abfahrzeiten sind an den elektronischen Steelen eingeblendet, wie hier am Hauptbahnhof. In den Schaukästen stadtweit sind noch nicht alle Pläne ausgetauscht.
Die aktuellen Abfahrzeiten sind an den elektronischen Steelen eingeblendet, wie hier am Hauptbahnhof. In den Schaukästen stadtweit sind noch nicht alle Pläne ausgetauscht. Foto: klm

Der Start ist offenbar unaufgeregt vonstatten gegangen. Beeinträchtigungen im Fahrplanablauf, vermehrt Beschwerden und bemerkenswert mehr Anfragen im Service-Center „mobile“ der Stadtwerke gab es anscheinend nicht, wie das Unternehmen erklärt.

Und zumindest am Hauptbahnhof und im Stadtzentrum waren bei stichprobenartigen Beobachtungen unserer Zeitung keine längeren Warteschlangen oder verzögerte Abfertigungen wegen Beratungsbedarf in Bussen erkennbar.

Fahrgäste haben sich rechtzeitig informiert

„Im Oktober 2016 gab es den großen Fahrplanwechsel. Da gab es viel mehr Fragen zu Änderungen“, erinnert Florian Adler , Sprecher der Stadtwerke. Bei „mobilè“ war auf Anfrage am Montagabend zu Info-Wünschen der Kunden von einem „ganz normalen Tag“ die Rede beziehungsweise „keinem erhöhten Informationsbedarf wegen der Umstellung“.

Ob die auch bei den Nachtbussen ohne großes Motorstottern abläuft, wird sich ab Freitagabend zeigen: Dann fahren die Nachtbusse am Wochenende statt im 70-, im 60-Minuten-Takt, wodurch pro Nacht, Linie und Richtung eine Fahrt mehr stattfindet.

Die computergesteuerten Steelen an Haltestellen sind aktualisiert, ein Teil der Aushang-Pläne an den stadtweit rund 1200 Haltepunkten noch nicht. „Wir haben in der vergangenen Woche damit angefangen und müssten bald fertig sein“, so Adler.

Weitere Anregungen

Auf der Facebookseite unserer Zeitung fanden sich am weitere Anregungen für den Fahrplan. Leserin Georgina Klaas etwa schrieb: „Die Stadtwerke sollten dafür sorgen, dass die Sprakeler besser nach Hause kommen, ohne Stress und Warten. Stattdessen wird lieber nachts noch mehr gefahren.“ Leserin Ines Fischer ergänzte dazu (sinngemäß): „Das sehe ich auch so. Am besten sollte mindestens halbstündlich die Linie 9 oder die Linie 19 fahren. Wenn einer der Busse Verspätung hat, muss man eine Stunde warten.“

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