Erlös von „Sternstrahlen“
Rotary-Clubs: 40 000 Euro für die Kinder

Münster -

Damit werden Kinderaugen zum Leuchten gebracht: Die Rotary-Clubs in Münster haben auch 2017 wieder eine weihnachtliche Spendenaktion gemacht. Das Geld kommt Kindern und Jugendlichen zugute.

Dienstag, 06.02.2018, 22:02 Uhr

Freuen sich über den Erfolg von „Sternstrahlen“ (v.l.): Projekt-Koordinator Christian Badde, Uwe Kelle (Diakonie), Winfried Eismann, Therese Neunes (Caritas), Axel Nissen und Axel Meermann
Freuen sich über den Erfolg von „Sternstrahlen“ (v.l.): Projekt-Koordinator Christian Badde, Uwe Kelle (Diakonie), Winfried Eismann, Therese Neunes (Caritas), Axel Nissen und Axel Meermann. Foto: anf

Die Rahmenbedingungen für die Spendenaktion der münsterischen Rotary-Clubs hätten besser sein können. Das findet zumindest Projekt-Koordinator Christian Badde . Das Wetter im Advent sei sogar für Münster schlecht gewesen, und die Adventszeit zudem sehr kurz. Trotzdem haben die Rotarier unter dem Motto „Sternstrahlen“ auch 2017 wieder fast 40 000 Euro für Projekte in der Kinder- und Jugendarbeit zusammengetragen.

An einer kleinen Bude am Drubbel – sie selbst nennen es den „kleinsten Weihnachtsmarkt in Münster“ – haben die Mitglieder aller sechs Rotary-Clubs in Münster im Advent wieder exklusive Weihnachtskarten und Geschenkpapier verkauft. Die Künstlerin Silke Rehberg hatte beides entworfen. Allein am Stand seien knapp 8000 Euro erwirtschaftet worden. Hinzugekommen seien unzählige Spenden.

Seit 2005 gibt es die Initiative „Sternstrahlen“. „Seitdem sind nun über eine halbe Million Euro zusammengekommen“, so Badde. Vor 13 Jahren sei es die Zielsetzung gewesen, einer „Spaltung der Gesellschaft“ entgegenzuwirken. Bei allen Rotary-Clubs in Münster – und auch bei den jungen Rotariern von Rotaract – sei man dabei auf offene Ohren gestoßen.

Badde sagt: „Das soziale Engagement ist Teil der DNA von Rotary.“ Der Fokus liege dabei auf Familien aus sozial und finanziell benachteiligten Verhältnissen – „vor allem auf Kindern und Jugendlichen“. Das Projekt wird seit Beginn gemeinsam mit der Caritas und der Diakonie verwirklicht.

Mit dem Geld der gerade abgeschlossenen „Sternstrahlen“ werden verschiedene Projekte gefördert. So kümmern sich unter der Federführung der Caritas etwa 60 Ehrenamtliche als Familienpaten um die soziale Teilhabe von Familien. „Die Paten müssen aber ausgebildet werden“, sagt Theresa Neunes von der Caritas. Die Diakonie hat unter anderem das Theaterprojekt „Bühnenflitzer“ etabliert. „Dank solcher Projekte verlieren sich die Kinder nicht in den Stadtteilen“, sagt Uwe Kelle von der Diakonie.

Den Rotariern sei wichtig, dass alle Projekte „nachhaltig“ seien, wie Badde sagt. Man wolle nicht nur für einen Moment Besserung schaffen. „Die Rotarier stehen auf der Sonnenseite des Lebens“, weiß Badde genau. Deshalb sei es wichtig, „Mitgefühl für die zu haben, die in der gleichen Stadt leben, und denen es nicht so gut geht“.

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