Verein braucht mehr Platz
Bei den „Funkys“ wird es eng

Münster -

Die integrative Tanzgruppe „Funky Movements“ braucht mehr Platz. Das Tanzstudio, in dem die Sportler aktuell trainieren, hat nicht einmal eine Umkleidekabine.

Mittwoch, 28.02.2018, 09:00 Uhr
Hanno Liesner, Chef von Funky e.V. (vorne, 2.v.r),  begrüßte am Montagabend die sportpolitischen Sprecher von Grünen und SPD, Klaus Rosenau und Philipp Hagemann (vorne, 4.u.5.v.l.) beim Training.
Hanno Liesner, Chef von Funky e.V. (vorne, 2.v.r),  begrüßte am Montagabend die sportpolitischen Sprecher von Grünen und SPD, Klaus Rosenau und Philipp Hagemann (vorne, 4.u.5.v.l.) beim Training. Foto: Matthias Ahlke

Bei den „Funkys“ wird es eng. 250 Mitstreiter hat das integrative Tanzprojekt „Funky Movement“ inzwischen. Doch die räumlichen Rahmenbedingungen in einem Tanzstudio an der Bremer Straße, wo regelmäßig trainiert wird, sind nicht die besten. „Wir haben keinen Fahrstuhl, keine Umkleide, keine Duschen, wir haben nicht einmal genug Platz, wenn sich die Sportler in einer Trainingspause mal für einen Moment hinsetzen wollen“, sagt Hanno Liesner , Gründer und Vorstandsvorsitzender des Projekts.

Funky sucht daher eine neue Heimat, nicht irgendwann, „sondern dringend“, wie Liesner unterstreicht. Dies machte er auch am Montagabend bei einem Besuch der sportpolitischen Sprecher von SPD und Grünen, Klaus Rosenau und Philipp Hagemann, deutlich.

„Es wäre schön, wenn uns Politik und Verwaltung bei der Suche nach einem anderen Trainingsort unterstützen könnten“, so Liesner. Ausdrücklich legt er Wert darauf, dass dies keine Forderung, sondern einfach nur eine Bitte sei. „Schließlich ist es in Münster alles andere als einfach, etwas Bezahlbares zu finden.“

Rosenau und Hagemann schauten sich am Montagabend das Training der Funkys an. Es waren auch noch weitere Ratsmitglieder eingeladen – doch die mussten kurzfristig absagen. „Die Grippe war schuld“, so Liesner. Mit der Einladung wollte sich Funky bei der Politik für den für zunächst zwei Jahre gewährten städtischen Zuschuss in Höhe von 30.000 Euro bedanken. „Das Geld hilft uns bei unserer Arbeit sehr weiter“, so Hanno Liesner.

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