Fünf Ordensgemeinschaften öffnen am 21. April ihre Tore
Einladung zum „Tag der offenen Klöster“

Münster -

Kloster – das Wort stammt vom lateinischen „claustrum“ ab und bedeutet „verschlossener Ort“. Am 21. April wird aufgeschlossen: Fünf Ordensgemeinschaften beteiligen sich am „Tag der offenen Klöster“.

Dienstag, 17.04.2018, 20:04 Uhr

Wie lebt es sich im Kloster? Offenbar nicht schlecht: Fünf Ordensgemeinschaften beteiligen sich am „Tag der offenen Klöster“ am 21. April und zeigen dabei, was Arbeit und Gebet für sie bedeuten.
Wie lebt es sich im Kloster? Offenbar nicht schlecht: Fünf Ordensgemeinschaften beteiligen sich am „Tag der offenen Klöster“ am 21. April und zeigen dabei, was Arbeit und Gebet für sie bedeuten. Foto: Deutsche Ordenskonferenz e.V.

Zu einem „Tag der offenen Klöster“ laden die Ordensgemeinschaften in Deutschland am Samstag (21. April) ein. Zum zweiten Mal öffnen viele Klöster ihre Pforten; in diesem Jahr unter dem Leitwort „Gut. Wir sind da“.

Die Ordensleute wollen laut Pressemitteilung ihren Alltag zeigen und verdeutlichen, was Arbeit und Gebet für sie bedeuten. In Münster beteiligen sich die Brüdergemeinschaft der Canisianer, die Clemensschwestern, die Franziskanerinnen St. Mauritz, die Hiltruper Missionsschwestern und die Vorsehungsschwestern.

Das Programm ist vielfältig. So bieten die Canisianer mehrere Führungen an. Mit einer Diashow und einer Ausstellung wird die Geschichte des Klosters veranschaulicht und im eigenen Kloster-Café besteht Gelegenheit zum Austausch. Von 14.30 bis 18 Uhr ist das Canisiushaus am Canisiusweg 23 in Münster geöffnet. Die Clemens schwestern laden ein, die Vesper um 18 Uhr in der Mutterhauskirche an der Klosterstraße 85 in Münster mitzufeiern.

Von 10 bis 18 Uhr laden die Franziskanerinnen in ihr Mutterhaus an der St.-Mauritz-Freiheit 44 ein. Nach dem Mittagsgebet um 11.30 Uhr gibt es bis 13 Uhr einen offenen Mittagstisch im Refektorium, dem Speisesaal des Mutterhauses. Vier Führungen, um 13, 14, 15 und 16 Uhr, ermöglichen einen Einblick in das Leben und Arbeiten der Franziskanerinnen. Zu einem halbstündigen meditativen Tanz unter dem Thema „Werfe Deine Freude wie Vögel an den Himmel“ laden die Schwestern um 13.30 und um 16.30 Uhr ein. Um 15 Uhr führen die Schwestern den Sonnengesang des Heiligen Franziskus als Tanz auf. Um 14 und um 16 Uhr gibt es außerdem Gelegenheit zum einem 45-minütigen Gespräch über das „Leben nach dem Evangelium“. Den Abschluss bildet die Einladung zur Vesper um 17 Uhr in der Mutterhauskirche.

Die Missionsschwestern vom Heiligsten Herzen Jesu von Hiltrup beginnen den „Tag des offenen Klosters“ mit einer Führung um 10 Uhr durch das Mutterhaus und den Garten an der Westfalenstraße 109. Unter dem Gedanken „Wer wir sind, was wir tun, wie und wo wir leben“ gibt es auch um 15 Uhr die Möglichkeit, an der Führung teilzunehmen. Nach dem Mittagsgebet um 12 Uhr laden die Missionsschwestern zur „Dicken Suppe“ ein. Um 13 Uhr findet ein Gespräch mit Missionsschwestern aus Papua Neuguinea und Indien statt, um 14 Uhr werden Missionare auf Zeit (MaZ) ausgesandt. Mit einem Gebet um 16 Uhr in der Mutterhauskirche endet der Tag.

Auch die Schwestern von der göttlichen Vorsehung öffnen die Pforten ihres Provinzhauses am Hoppendamm 33 in Münster. Nach einem Empfang mit Kaffee und Gebäck um 14 Uhr bieten sie Gesprächsrunden an, bei denen sie von ihrem Ordensleben erzählen. Ein Rundgang durch das Haus schließt sich an, bevor der „Tag der offenen Klöster“ dort mit der Vesper um 16.30 Uhr, die von einem Chor mitgestaltet wird, endet. 

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