Kurzführer zur Friedensausstellung
Fünf Ausstellungen auf 62 Seiten

Münster -

Zum Friedens-Ausstellungsprojekt ist jetzt ein Kurzführer erschienen. Auf 62 Seiten werden die fünf Ausstellungen vorgestellt. Daneben gibt es Tipps, was zwischen den verschiedenen Museen sehenswert ist.

Dienstag, 29.05.2018, 19:28 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 29.05.2018, 18:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 29.05.2018, 19:28 Uhr
Präsentieren den Kurzführer zur Friedensausstellung (v.l.): Autor Hans-Peter Boer mit Silke Haunfelder und Dr. Dirk Paßmann vom Aschendorff Verlag.
Präsentieren den Kurzführer zur Friedensausstellung (v. l.): Autor Hans-Peter Boer mit Silke Haunfelder und Dr. Dirk Paßmann vom Verlag Aschendorff Foto: kal

Fünf Ausstellungen an vier verschiedenen Orten – das bedeutet nicht nur für Auswärtige eine Herausforderung. Welches Museum besucht man zuerst? Was gibt es wo zu sehen? Und, mindestens genauso wichtig: Wo kann man sich zwischendurch stärken?

Im Verlag Aschendorff ist jetzt ein Kurzführer erschienen, der die fünf Ausstellungen, die derzeit im Rahmen des Projekts „Frieden. Von der Antike bis heute“ zu sehen sind, auf den Punkt bringt. „Vorbild war Gerhard Heinrich Kocks Kurzführer zu den Skulptur-Projekten 2017“, berichtet Autor Hans-Peter Boer . „Ihm gelang es, den Besuchern einen niedrigschwelligen Zugang zu den Kunstwerken zu ermöglichen.“ Das Büchlein war ein Verkaufsschlager – da lag es nahe, dass es nun als Blaupause für den Friedensführer diente.

Auf 62 Seiten stellt Boer, von 2005 bis 2014 Kulturdezernent der Bezirksregierung Münster, die Friedensstadt Münster vor, erläutert das Konzept der Friedensausstellung und geht anschließend ausführlich auf das ein, was im Landesmuseum für Kunst und Kultur, im Stadtmuseum, im Picasso-Museum sowie im Archäologischen Museum der Universität zu sehen ist.

Ergänzt wird seine Gebrauchsanweisung durch Hinweise auf Sehenswürdigkeiten zwischen den Ausstellungshäusern, aber auch durch Empfehlungen für die Kunst-Pausen, also Café- und Restaurant-Tipps.

„Das Buch richtet sich nicht nur an Gäste von auswärts“, betont Dr. Dirk Paßmann, Leiter des Aschendorff-Buchverlages. „Es ist auch ein hervorragender Begleiter für alle Münsteraner, die sich für die Ausstellungen interessieren.“ Wobei Begleiter wörtlich genommen werden kann: Der handliche Kurzführer passt – besser als so mancher dicke Katalog – in praktisch jede Tasche.

Boers Lieblings-Ausstellungsobjekt ist in dem Buch übrigens auch abgebildet: ein römischer Altar aus Narbonne (Frankreich). Kein Wunder: Boer ist nach eigenen Angaben ein großer Freund der römischen Geschichte.

Zum Thema

Hans-Peter Boer, „Münster: Frieden, Von der Antike bis heute“, Aschendorff Verlag, 6,95 Euro

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