Filmklasse feiert Premiere von „Levels of Life“
Ebenen des Lebens

Münster -

Über vier Jahre stecken in einem Film, den Schüler des Adolph-Kolping-Berufskollegs am Mittwochabend im Cinema vorstellten.

Mittwoch, 30.05.2018, 19:40 Uhr

Lehrer Christian Lück (vorne l.) würde den Film „Levels of Life“ gerne bei Schüler-Filmfestivals einreichen. Am Mittwochabend feierte der Streifen mit den beiden Hauptdarstellern Martina Koller (M.) und Timo Deitmann Coutinho (vorne r.) zunächst Premiere im Cinema.
Lehrer Christian Lück (vorne l.) würde den Film „Levels of Life“ gerne bei Schüler-Filmfestivals einreichen. Am Mittwochabend feierte der Streifen mit den beiden Hauptdarstellern Martina Koller (M.) und Timo Deitmann Coutinho (vorne r.) zunächst Premiere im Cinema. Foto: Matthias Ahlke

Aktueller könnte der Stoff kaum sein. Die Schere zwischen Arm und Reich geht in unserer Gesellschaft immer weiter auseinander. Wenige besitzen viel, viele besitzen wenig. Dieser Thematik hat sich auch die Filmklasse der Höheren Berufsfachschule für Gestaltung mit dem Schwerpunkt Medien und Kommunikation (HBMK) des Adolph-Kolping-Berufskollegs mit ihrem Fachlehrer Christian Lück in dem 37-minütigen Spielfilm „Levels of Life“ gewidmet, der gestern im Cinema auf der Warendorfer Straße Premiere feierte.

„Der Film basiert auf einer fünf Jahre alten Idee eines Schülers“, sagte Lück im Rahmen der Premiere. Auf der Basis dieser Idee sei dann mithilfe weiterer Schüler, vor allem aber aus Lücks eigener Feder über eineinhalb Jahre das Drehbuch entstanden. Insgesamt stecken vier Jahre Arbeit in dem Film.

In einem Deutschland der Zukunft...

Nahezu alle Aufgaben wurden von Schülern übernommen. Angefangen bei Ton und Licht über den Schnitt bis hin zum Schauspiel. Die beiden Hauptrollen übernahmen Martina Koller und Timo Deitmann Coutinho. Und wenn die Rollen mal so gar nicht auf die Schüler passten, dann wurde auch schon mal eine Mutter mit einbezogen.

Der Film spielt im Deutschland der Zukunft. Wer Geld hat, kann ein sorgloses Leben führen. Wer arm ist, der verschwindet manchmal spurlos. Mit dieser Ungerechtigkeit hat auch der erfolgsverwöhnte Frank Hoffmann zu kämpfen, der plötzlich vor den Trümmern seines eigenen Lebens steht. „Es ist ein politischer Film“, stellte Lück klar.

Zuschauer und Filmemacher im Gespräch

Sein besonderer Dank galt dabei Schüler Matteo Löbke. Der habe sich vor allem in der finalen Produktionsphase, als es zeitlich durchaus eng geworden sei, richtig reingehängt und viele Aufgaben übernommen.

Im Vorprogramm wurden Kurzfilme aus der Produktion der HBMK gezeigt, auch das mehrfach prämierte Musikvideo „Murder Song“ von Nadine Rothfuchs sowie der Kurzfilm „Down“ von Katharina Beyer. Die Zuschauer hatten zudem die Gelegenheit, mit den Filmemachern ins Gespräch zu kommen.

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