Schloss Classix
Süffiger Mix aus Hollywood

Münster -

Die Profis des Filmorchesters Babelsberg haben es drauf. Sie lockten mit ihrem Mix aus Hollywood viele Fans zu den „Schloss-Classix“.

Sonntag, 19.08.2018, 17:40 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 19.08.2018, 17:31 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 19.08.2018, 17:40 Uhr
Das deutsche Filmorchester Babelsberg schwelgte in Klassikern und ließ einmal mehr hören, dass die Musiker absolute Profis sind.
Das deutsche Filmorchester Babelsberg schwelgte in Klassikern und ließ einmal mehr hören, dass die Musiker absolute Profis sind. Foto: Wilfried Gerharz

Münster machte am vergangenen Wochenende „Open Air total“. Bei wunderbarem Wetter konnte man beim Stadtfest „Münster mittendrin“ erleben, mit dem üblichen Top Act auf dem Domplatz – und nur 1000 Meter weiter wurde bei den „Schloss Classix “ furiose Hollywood-Musik geboten. Die Frage im Vorfeld: Würden die Pop- und Filmklänge sich akustisch ins Gehege kommen? Die Veranstalter waren sich sicher, dass die Tonanlagen heute so gut ausgerichtet werden können, dass dies nicht zu befürchen sei.

Und sie sollten Recht behalten. Das deutsche Filmorchester Babelsberg unter Robert Reimer konnte in Klassik von Wagner und Mahler oder Soundtracks von Zimmer und Williams schwelgen, ohne dass fette Elektro-Beats aus der City die Streicher irritiert hätten.

Von Mozart bis Mancini

Allerdings: Einige Störungen gab es dann doch noch, und die waren „hausgemacht“. Leute, die während des Konzerts über die Bretterbühne liefen, wurden durch das Zeltdach akustisch so verstärkt, dass etliche Tribünen-Besucher sich missmutig umdrehten.

Schloss Classix 2018

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Im letzten Jahr war dies nicht geschehen. Ja, da habe es auch zuvor geregnet, hieß es von Seiten des Veranstalters. Nun seien die Bretter eben trocken und knarrig. Da sollte man in Zukunft nachbessern, denn die „Schloss Classix“ waren wie im Vorjahr eine tolle Sache: ein süffiger Mix aus Klassik und Crossover und toll gespielt.

Die Filmmusiker aus Babelsberg sind absolute Profis, die von Mozart bis Mancini alles drauf haben. Auch Udo Lindenberg haben sie schon begleitet, ließ Moderator Tim Eberhardt wissen.

T-Shirts mit John Williams

Und nicht nur den: Dirigent Robert Reimer, der passionierter Krimifan ist und Münsters „Tatort“ schätzt, erzählte während des Konzerts, er habe bereits mit „Kommissar Thiel“ Axel Prahl zusammen gespielt, der ja auch Musiker ist.

So locker wirkte auch das gesamte Umfeld des Abends vor dem Schloss: Da wurden nicht nur Weingläser, sondern auch mal kleine Babys rein- und rausgetragen; da ließen es sich die Besucher während der Pause kulinarisch munden. Oder sie setzten sich probeweise in die Nobelkarossen, die einer der Sponsoren auf dem Rasen geparkt hatte.

Und auch die Filmmusik hat ihre hartgesottenen Fans, die man manchmal sofort erkennt: Mehrere junge Damen waren mit T-Shirts des „Star Wars“-Komponisten John Williams zu sehen.

Wer nach den furiosen Williams-Fanfaren noch Lust hatte, konnte um halb elf in der City noch von Band zu Band laufen.

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