Zweiter Münster-Hack
Tech-Visionäre für eine bessere Stadt

Münster -

Eine bessere Stadt durch digitale Visionen: Das ist das Ziel des zweiten Münster-Hacks. Welche Innovationen dabei herauskommen können, zeigen die Projekte des Vorjahres.

Dienstag, 25.09.2018, 17:24 Uhr aktualisiert: 26.09.2018, 15:36 Uhr
 So sah es 2017 aus: Die Premiere des Münster-Hack findet in 2018 Fortsetzung.
 So sah es 2017 aus: Die Premiere des Münster-Hack findet in 2018 Fortsetzung. Foto: Maria Conlan

Wie mache ich meine Stadt mit Software und Apps noch lebenswerter? Software-Entwickler und Stadt-Visionäre erarbeiten dazu Lösungen und Prototypen beim zweiten Münster-Hack .

Am 5. und 6. Oktober kommen über 50 Teilnehmer zusammen, um in Teams an Prototypen und Software-Demonstratoren zu arbeiten. Zum Abschluss-Pitch am 6. Oktober sind alle interessierten Bürger eingeladen, um mit Teilnehmern, Mentoren und Unterstützern über die digitale Stadtentwicklung zu diskutieren.

Der Begriff „Hackathon“ ist eine Wortschöpfung aus „Hack“ und „Marathon“. Ziel des zweitägigen Events ist es, die eigene Stadt noch lebenswerter zu machen. Das Besondere am „Münster-Hack“, dessen Schirmherr Oberbürgermeister Markus Lewe ist, ist die gemeinnützige Ausrichtung, die durch die Unterstützung von Unternehmen, Hochschulen und Institutionen aus Münster ermöglicht wird. Die Veranstaltung ist eng verknüpft mit dem Open Data Ansatz, also Daten zur Stadt und Umwelt für jeden öffentlich zugänglich zu machen.

Die Veranstaltungspartner citeq (Stadt Münster) und die Stadtwerke Münster stellen dazu Datensätze zur Verfügung (z.B. zu ÖPNV-Fahrzeiten und Geo-Koordinaten von städtischen Einrichtungen). Im Jahr 2018 ist zudem die Unternehmensgruppe Aschendorff als Veranstaltungspartner hinzugekommen und stellt erstmals offene Daten zu Artikeln und zugehörigen Texten der Westfälischen Nachrichten zur Verfügung.

Neu im Jahr 2018 ist die stärkere Einbeziehung von Sensortechnik und sogenannten Internet-of-Things-Technologien. Durch die Fertigstellung des FabLab Münster können die Teilnehmer digitale Produktionswerkzeuge sowie ein Elektronik-Labor kostenlos nutzen.

Was ist der Münster-Hack

Der Münster-Hack wurde 2017 vom Digital Hub Münsterland und der Items GmbH ins Leben gerufen. Die Veranstaltung bringt die lokale „Tech-Szene“ und innovative Köpfe zusammen, die gemeinsam neue technische Konzepte und Prototypen für die Stadt entwickeln. Die Unternehmen Stadt Münster – citeq, cronos Unternehmensberatung, Stadtwerke Münster, Unternehmensgruppe Aschendorff und viadee IT-Unternehmensberatung unterstützen den Münster-Hack als Veranstaltungs- und Premium-Partner.

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Eine Jury aus Vertretern der Stadt und Unternehmen bewertet die Ergebnisse nach Innovationsgrad, Verwertbarkeit, Nachhaltigkeit der Lösung und Nutzen für den Standort Münster.

Die Ergebnisse des Vorjahres konnten sich sehen lassen: Leihleeze (zweiter Platz) und das Familien Dashboard (dritter Platz) stehen inzwischen im Netz zur Verfügung. Das Gewinner-Team „BusReality“ – eine Echtzeitfahrplanauskunft für jede Bushaltestelle per App – wird derzeit mit den Stadtwerken Münster entwickelt.  

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