Große Münster-Serie
2007 schließt die Stadt das Südbad

Münster -

Das Südbad war eines von fünf Bädern, dessen Schließung der münsterische Rat 2005 beschließt. Auch ein Bürgerprotest kann die Schließung nicht verhindern. Mittlerweile stehen die Chancen auf ein neues Südbad wieder besser.

Dienstag, 09.10.2018, 15:20 Uhr aktualisiert: 09.10.2018, 15:44 Uhr
Ein Bild mit Symbolkraft: 2007 wird das Südbad am Inselbogen „gesperrt“. Einen Neubau gibt es trotz vieler Debatten bislang nicht.
Ein Bild mit Symbolkraft: 2007 wird das Südbad am Inselbogen „gesperrt“. Einen Neubau gibt es trotz vieler Debatten bislang nicht. Foto: Matthias Ahlke

Die Adresse Inselbogen 36 ist derzeit eine Brachfläche. Bis 2007 hat hier das Südbad gestanden. Zwischenzeitlich ist geplant, das Grundstück mit Wohnungen zu bebauen, wozu sich die Kommunalpolitiker aber nicht durchringen können. Zugleich aber werden die verschiedenen, bislang ins Auge gefassten Pläne zum Bau eines neuen Südbades nicht umgesetzt, sodass der Inselbogen 36 seit gut einem Jahrzehnt irgendwo zwischen Baum und Borke vor sich hin dümpelt. 

2005 wird das Südbad auf die Streichliste gesetzt, als das Bädergutachten der Firma Wenzel Consulting aus Hamburg vorliegt. Die Gutachter bescheinigen der Stadt Münster ein Überangebot an öffentlichen Wasserflächen, verteilt auf zu viele kleine Bäder. Im Gefolge dieser Erkenntnis beschließt die schwarz-gelbe Ratsmehrheit die Schließung folgender Bäder: Freibad Nienberge, Hallenbad Amelsbüren, Freibad und Hallenbad Handorf, zudem das Südbad. 

Protest in Handorf und am Südbad

In Nienberge und Amelsbüren sowie beim Freibad Handorf hält sich der Protest in Grenzen. Letzteres scheint entbehrlich, weil in unmittelbarer Nähe das Freibad Sudmühle liegt. Am Handorfer Hallenbad sowie am Südbad indes entzündet sich der Protest. 

Unter Leitung von Dirk Thölking (Schwimmsport-Verein), Dirk Lowens (Südbad-Verein) und Wilfried Sandbaumhüter (Deutsche Lebensrettungsgesellschaft) geht ein Bürgerbegehren an den Start, das 15 600 Unterschriften erhält und damit sauber auf einen Bürgerentscheid zusteuert. 2006 aber wird das Bürgerbegehren juristisch ausgebremst, weil es die Stadtverwaltung wegen formaler Fehler für unzulässig erklärt. Der öffentliche Argwohn ist groß, zu einer Klage gegen die Entscheidung der Stadt können sich die Verantwortlichen des Bürgerbegehrens aber nicht durchringen.

Münsters wichtigste Themen der letzten 25 Jahre

►  1993 : 1200 Jahre Stadtgeschichte – Münster feiert Jubiläum (erscheint am 3. Juli)

►  1994 : Marion Tüns wird Oberbürgermeisterin (10. Juli)

►  1995 : Streit um die Aufstellung der Madonna im Südpark (17. Juli)

►  1996 : Bürgerentscheid stoppt geplante Gesamtschule im Ostviertel (24. Juli)

►  1997 : Skulptur-Projekte erleben ihren Durchbruch (31. Juli)

►  1998 : Münster feiert 350 Jahre Westfälischer Friede (7. August)

►  1999 :  Berthold Tillmann wird Oberbürgermeister (14. August)

►  2000 : Oberverwaltungsgericht Münster kippt den Preußen-Park (21. August)

►  2001 : Stadtverwaltung erarbeitet Konzept für dezentrale Flüchtlingsunterbringung (28. August)

► 2002 : Münsteraner sagen bei Bürgerentscheid „Nein“ zur Stadtwerke-Teilprivatisierung (4. September)

►  2003 : Müllaufbereitungsanlage in Coerde nimmt ihren Betrieb auf (11. September)

►  2004 : Oberbürgermeister Tillmann lässt Tiefgarage Ludgeriplatz fallen (18. September)

►  2005 : Schifffahrtsverwaltung stellt Pläne für Kanalausbau vor (25. September)

►  2006 : Münster-Arkaden öffnen ihre Tore (2. Oktober)

►  2007 : Stadt schließt das Südbad (9. Oktober)

►  2008 : Musikhalle erhält bei Bürgerentscheid eine Abfuhr (16. Oktober)

►  2009 : Markus Lewe wird Oberbürgermeister (23. Oktober)

►  2010 : Münster wird mit dem Städtebaupreis für die Stubengassen-Bebauung ausgezeichnet (30. Oktober)

►  2011 : Forensische Klinik in Amelsbüren geht an den Start (6. November)

►  2012 : Abschied vom Namen Hindenburgplatz (13. November)

►  2013 : Die letzten britischen Soldaten verlassen Münster (20. November)

►  2014 : Münster wächst auf 300 000 Einwohner (27. November)

►  2015 : Hängepartie beim Ausbau der Umgehungsstraße endet (4. Dezember)

►  2016 : Erfolgreicher Bürgerentscheid gegen verkaufsoffene Sonntage (11. Dezember)

►  2017 : Münsters Hauptbahnhof wird neu eröffnet (18. Dezember)

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Rettung für das Handorfer Hallenbad

In der Folgezeit zeichnet sich eine Lösung für das Handorfer Hallenbad in Form eines Bürgervereines ab, der den Betrieb in eigener Regie übernehmen möchte. Das Südbad indes wird zu einem echten Schließkandidaten, weil sich das Bad in einem baulich schlechten Zustand befindet. Kritiker sind ohnehin fest davon überzeugt, dass das Südbad allein wegen der hohen Sanierungskosten auf die Streichliste gerutscht ist. Die vielen Schulen drum herum müssen für den Schwimmunterricht auf andere Bäder ausweichen. 

OstBürgerbad

Allein die Gründung eines großen Trägervereines, hier ein Foto aus dem Jahr 2012, bewahrt das Hallenbad in Handorf vor der Schließung. Foto: Jürgen Fieber

2009 beherrscht das Südbad erneut die Schlagzeilen, als der CDU-Oberbürgermeisterkandidat Markus Lewe den Bau eines neuen Südbades im Rahmen eines privatwirtschaftlichen Investitionsvorhabens verspricht. Nach seiner Wahl rutscht das Vorhaben schnell auf der Prioritätenlisten weiter nach unten, innerhalb der Stadtverwaltung hält sich die Begeisterung in Grenzen, das Südbad wandert in die Schublade.

Neue Debatte im Wahlkampf

Aus eben dieser wird es im Kommunalwahlkampf 2014 wieder herausgeholt. Das (nicht existierende) Südbad wird zum Dreh- und Angelpunkt einer Grundsatzdebatte über die Bäderlandschaft in Münster. Angeführt wird diese Debatte von SPD und Grünen. Die SPD gibt ihre langjährige Forderung nach einem Neubau des Südbades auf und favorisiert stattdessen ein Spaßbad in Gievenbeck. 

Perspektive 1

Das 2011 vorgestellte Konzept eines privaten Badehauses auf dem Südbad-Gelände wird nicht weiter verfolgt. Foto: Animation: Fischbach und Partner Architekten

Die SPD begründet ihre Neubewertung damit, dass es nicht mehr reiche, viele kleine Bäder, vorzugsweise ausgerichtet auf das Schulschwimmen, vorzuhalten. Gefragt sei vielmehr ein Bad, das die Wünsche der Bevölkerung nach Komfort, Spaß und Wellness erfülle. Eben dafür müsse man derzeit ins Umland fahren.

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Alle bereits erschienenen Texte finden Sie in unserem Themen-Special

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Die Grünen sehen das ganz anders. In ihrer Vorstellung haben öffentlich subventionierte Bäder in erster Linie die Funktion, das Schulschwimmen zu sichern und der Gesundheitsförderung zu dienen. Diese Debatte, die bis heute nicht ausgestanden ist, knüpft nahtlos an die Bäderdebatte 2005/2006 an. Auch die Gutachter von Wenzel Consulting bescheinigen der Stadt Münster, dass ein zen­trales Freizeitbad mit Magnetwirkung fehle. Ein solches in Münster zu etablieren und einigermaßen wirtschaftlich zu betreiben, hätte aber die Schließung von weit mehr Bädern zur Voraussetzung als „nur“ Amelsbüren, Nienberge, Handorf und das Südbad. Genau davor schreckt die Politik aber zurück. 

Chancen auf ein neues Südbad steigen

Derweil ist die Adresse Inselbogen 36 noch immer eine Brachfläche. Zumindest dem Papier nach aber sind die Chancen auf ein neues Südbad deutlich gestiegen. Denn der Neubau ist in das Regierungsprogramm des Anfang 2016 geschmiedeten schwarz-grünen Rathausbündnisses eingeflossen und damit jetzt quasi „amtlich“. Der Kompromiss besteht – vereinfacht gesprochen – darin, dass die CDU das von den Grünen favorisierte Südbad mitträgt, wobei niemand mehr von einer privaten Lösung spricht.  Im Gegenzug geben die Grünen an der Seite der CDU dem Bürgerbad Handorf eine Chance. Dass dieser Doppelpack auch doppelt so teuer ist, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Zum Thema

Die komplette Serie wird Anfang 2019 als Taschenbuch erscheinen.

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Was Münster im vergangenen Vierteljahrhundert bewegte

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  • 1993: 1200-Jahr-Feier. Ob sich diese Schüler des Hittorf-Gymnasiums wieder erkennen? Auf diesem Foto aus dem Jahr 1993 werben sie für den Schülerfotowettbewerb. In der Hand halten sie das offizielle Logo des Stadtjubiläums, der zugleich auch das Thema des Wettbewerbs darstellt.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 1994: Marion Tüns wird Oberbürgermeisterin. Der frühere Oberbürgermeister Jörg Twenhöven (vorne, v.r.) und Oberstadtdirektor Tilman Pünder blicken nicht gerade begeistert, als Marion Tüns erstmals die Oberbürgermeister-Kette trägt. Jubeln indes kann die grüne Bürgermeisterin Barbara Schlemann (vorne, l.), neben ihr die CDU-Politikerin Hildegard Graf.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 1995: Streit um Madonna im Südpark. Die Künstlerin Emmy Feldmann hat jene Schutzmantelmadonna, deren Aufstellung in Münster zum Politikum wir, geschaffen

    Foto: Ahlke
  • 1996: Bürgerentscheid stoppt Gesamtschule. Ausgiebig feiern der CDU-Fraktionschef Werner Stolz (vorne, v.l.) sowie die Elternvertreter Eleonore Heyne, Thomas Gruschka und Renate Spitzner ihren Sieg beim Bürgerentscheid. Die Haupt- und die Realschule im Ostviertel bleiben bestehen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 1997: Skulptur-Projekte erleben Durchbruch. Nicht kleckern, sondern klotzen, heißt bei den Skulptur-Projekten 1997 die Devise. Die gut besuchte Eröffnungsveranstaltung vermittelt  einen ersten Vorgeschmack auf die gewachsene Bedeutung der Ausstellung.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 1998: 350 Jahre Westfälischer Friede. Die Jubiläumsfeier in Osnabrück und Münster beschert den beiden Städten eine sicherlich einmalige Dichte an politischer Prominenz. Nie zuvor und nie danach gab es in der jüngeren Geschichte der Stadt Münster einen solchen Auflauf von europäischen Staatsoberhäuptern wie bei der Eröffnung der Europaratsausstellung zum Westfälischen Frieden im Landesmuseum am Domplatz.

    Foto: Presseamt Stadt Münster
  • 1999: Berthold Tillmann wird Oberbürgermeister. Berthold Tillmanns Erfolg am Wahlabend 1999 ist so überwältigend, dass ihm seine Frau Cornelia Bergmann überschwänglich in die Arme fällt. Deutlich lässt der Herausforderer die Amtsinhaberin Marion Tüns hinter sich.

    Foto: Ahlke
  • 2000: Gericht kippt Preußen-Park. Im Modell gab es das ECE-Einkaufszentrum und das neue Stadion bereits. Doch daraus wurde nichts. Zur Orientierung: Im Vordergrund verläuft die Hammer Straße, im Hintergrund sind die Hochhäuser von Berg Fidel zu sehen

    Foto: Ahlke
  • 2001: Konzept für dezentrale Flüchtlingsunterbringung. 2008, also sieben Jahre nach dem Beginn des Konzepts, zeichnet der damalige NRW-Integrationsminister Armin Laschet (v.l.) das münsterische Flüchtlingskonzept aus. Projektleiter Jochen Köhnke und Sypros Marinos, Vorsitzender des Ausländerbeirates, nehmen die Urkunde entgegen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2002: Nein zur Stadtwerke-Teilprivatisierung. Otto Meyer und Marion Tüns (vorne, v.l.) werden nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid bejubelt. 2002 werden die Münsteraner an die Urnen gerufen, um die Frage zu beantworten, ob die Stadt Münster die alleinige Eigentümerin der Stadtwerke Münster bleiben soll. Die Antwort beim Bürgerentscheid ist eindeutig: 65,4 Prozent der Wähler stimmen dem zu, nur 34,6 Prozent sind für die von der CDU-Alleinregierung geplante Teilprivatisierung des Versorgungsunternehmens. 

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2003: Müllaufbereitungsanlage am Start. In Coerde wird die MBRA eröffnet. Die vier Buchstaben stehen für Mechanisch-Biologische Restmüll-Aufbereitungsanlage. Nach einer heftigen Auseinandersetzung mit der Landesregierung in Düsseldorf setzt die Stadt Münster ein Abfallkonzept um, das ohne eine Müllverbrennungsanlage auskommt. 

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2004: Tiefgarage Ludgeriplatz scheitert. Der Ludgeriplatz, hier ein Foto aus dem Jahr 2001, ist ein kompliziertes Gebilde. Wo soll man hier eine Tiefgarage bauen, fragen sich 2004 viele Münsteraner. Am Ende scheitert das Projekt.

    Foto: Oliver Werner
  • 2005: Pläne für Kanalausbau werden vorgestellt. Als 2017 die Behelfsbrücke, die während des Baus der neuen Schillerstraßen-Brücke erforderlich, wieder abtransportiert wird, liegt die erste öffentliche Präsentation der Ausbaupläne bereits zwölf Jahre zurück.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2006: Münster-Arkaden eröffnet. Von der Rothenburg bis zur Ludgeristraße führt ein Verbindungsweg lang durch die Münster-Arkaden. Seit der Eröffnung 2006 ist das Einkaufszentrum aus der Innenstadt nicht mehr wegzudenken.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • 2007: Südbad schließt. Die Adresse Inselbogen 36 ist derzeit eine Brachfläche. Bis 2007 hat hier das Südbad gestanden. Zwischenzeitlich ist geplant, das Grundstück mit Wohnungen zu bebauen, wozu sich die Kommunalpolitiker aber nicht durchringen können. Zugleich aber werden die verschiedenen, bislang ins Auge gefassten Pläne zum Bau eines neuen Südbades nicht umgesetzt, so dass der Inselbogen 36 seit gut einem Jahrzehnt irgendwo zwischen Baum und Borke vor sich hin dümpelt.

    Foto: Ahlke
  • 2008: Münsteraner erteilen dem Bau einer Musikhalle per Bürgerentscheid eine Absage. Mit einer Aufführung der Carmina Burana vor dem Schloss hatten die Musikhallenfreunde noch für ein „Nein“ geworben – vergeblich. 

    Foto: pia
  • 2009: Markus Lewe wird Oberbürgermeister. Der SPD-Kandidat Wolfgang Heuer (2.v.r.) gratuliert Markus Lewe nach der Oberbürgermeisterwahl zum Sieg. Später macht Heuer als Ordnungs- und Personaldezernent Karriere unter Lewe.

    Foto: Ahlke
  • 2010: Städtebaupreis für die Stubengasse. Unter den vielen Preisen, die Münster schon gewonnen hat, fällt der Deutsche Städtebaupreis im Jahr 2010 kaum auf. Auch wenn der Preis allenfalls in Fachkreisen bekannt ist, so wird mit ihm ein städtebaulicher Wandel dokumentiert, der in Münster sehr wohl eine breite Wirkung erzielt hat. 

    Foto: Oliver Werner
  • 2011: Forensische Klinik geht in Betrieb. Nur selten ist das Tor der forensischen Klinik in Amelsbüren so seit offen wie am Tag der Offenen Tür 2011. Kurze Zeit später kommen die ersten Patienten.

    Foto: Oliver Werner
  • 2012: Abschied vom Namen Hindenburg. Beim Bürgerentscheid 2012, dem vierten überhaupt, setzen sich nicht die Ja-Stimmen durch, sondern die Nein-Stimmen. Und das auch ziemlich deutlich: 59,4 Prozent der Münsteraner entscheiden sich dafür, dass der frühere Hindenburgplatz seinen neuen Namen Schlossplatz behalten und nicht zum alten Namen zurückkehren soll.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2013: Abzug der letzten britischen Soldaten. Über Jahrzehnte hinweg sind britische Soldaten in Münster, hier eine Parade auf dem Domplatz, ein vertrauter Anblick. 2013 aber verlassen die letzten Truppenteile die Stadt.

    Foto: Oliver Werner
  • 2014: Münster wäscht auf 300.000 Einwohner. Stefanie Luik über den Dächern von Münster. Im November 2014 wird die Studentin als 300 000. Münsteranerin begrüßt. Die junge Frau aus Reutlingen ist das Gesicht eines anhaltenden Bevölkerungswachstums in Münster.

    Foto: Oliver Werner
  • 2015: Hängepartie an der Umgehungsstraße endet. 2015 passiert das, womit niemand mehr gerechnet hat: Es erfolgt der erste Spatenstich für den vierspurigen Ausbau der Umgehungsstraße, dritter Bauabschnitt. Der jahrzehntelange Vorlauf für diesen umstrittenen Straßenbau beschert Münster einen außergewöhnlichen Superlativ: 31 Jahre lang, von 1986 ist 2017, ist die Bürgerinitiative St. Mauritz aktiv, um eben diesen Ausbau zu verhindern.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2016: Das Aus für verkaufsoffene Sonntage. Auf diesen Moment haben sie hingearbeitet (vorne, v.l.): Die Pfarrer Martin Mustroph und Jens Dechow, Bernd Bajohr von der Gewerkschaft Verdi und Jochen Lüken, Personalratsvorsitzende der Stadt Münster, feiern den erfolgreichen Bürgerentscheid.

    Foto: Oliver Werner
  • 2017: Hauptbahnhof wird neu eröffnet. Riesig ist der Andrang als der neue Hauptbahnhof im Juni 2017 feierlich eröffnet wird. Das Gebäude kommt gut an. 

    Foto: Oliver Werner

 

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Notfallmedizin am Franziskus neu organisiert
An diesem Tresen der neu eingerichteten „Portalpraxis“ im St.-Franziskus-Hospital melden sich alle Patienten mit ihren Beschwerden. Sie werden dann je nach Schweregrad ihrer Erkrankung von niedergelassenen Ärzten vor Ort oder von den Krankenhausärzten behandelt. Klaus Abel, Geschäftsführer am St.-Franziskus-Hospital (v.l.), Chefarzt Stephan Braune und der niedergelassene Arzt Hendrik Oen von der Kassenärztlichen Vereinigung freuen sich auf den Start am 5. Juni.
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