IHK-Berufsausbildungsausschuss
Qualität der Ausbildung sichern

Münster -

Volker Kemper (Evonik Industries AG, Marl) und Volker Nicolai-Koß (DGB-Münsterland) leiten den Berufsbildungsausschuss der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen. Während Nicolai-Koß als Arbeitnehmervertreter und Nachfolger von Winfried Lange in Münster neu an die Spitze des Gremiums gewählt wurde, bestätigte der Ausschuss in der konstituierenden Sitzung Arbeitgebervertreter Kemper als Vorsitzenden. 

Freitag, 19.10.2018, 11:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 19.10.2018, 11:00 Uhr
Konstituierende Sitzung: IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer (r.) und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Fritz Jaeckel (l.) beglückwünschen Volker Nicolai-Koß (2.v.r.) zur Wahl zum neuen Vorsitzenden des IHK-Berufsbildungsausschusses. Im jährlichen Wechsel mit Volker Kemper (2.v.l.), der als Vorsitzender bestätigt wurde, leitet er das Gremium.
Konstituierende Sitzung: IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer (r.) und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Fritz Jaeckel (l.) beglückwünschen Volker Nicolai-Koß (2.v.r.) zur Wahl zum neuen Vorsitzenden des IHK-Berufsbildungsausschusses. Im jährlichen Wechsel mit Volker Kemper (2.v.l.), der als Vorsitzender bestätigt wurde, leitet er das Gremium. Foto: IHK

Die Vorsitzenden leiten das Gremium im jährlichen Wechsel. „Die hohe Qualität der Aus- und Weiterbildung ist das Fundament für die Fachkräftesicherung“, betonte IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer vor den Ausschussmitgliedern, die vom NRW-Wirtschaftsministerium berufen worden sind. Dabei hob er die zentrale Aufgabe des Berufsbildungsausschusses hervor, „auf die Einhaltung von Ausbildungsstandards zu achten“. Bisher sei es auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und in Jahren mit hohen Schulabgängerzahlen stets gelungen, allen ausbildungswilligen und -fähigen Jugendlichen im IHK-Bezirk ein Ausbildungsangebot zu machen, erklärte Hüffer.

Mit dem demografischen Wandel habe sich aber der Ausbildungsmarkt gedreht. Gemeinsam stehe man nun vor der Aufgabe, alle angebotenen Ausbildungsplätze mit motivierten Bewerbern zu besetzen. „Die Rechnung ist einfach“, erläuterte der IHK-Präsident: „Die Schulabgänger werden weniger, und gleichzeitig suchen die Betriebe immer mehr Fachkräfte mit einer Aus- oder Weiterbildung.“ Deshalb sei es gut, dass Schulabgänger und Eltern einer Ausbildung im Betrieb inzwischen wieder deutlich mehr Wertschätzung entgegenbrächten.

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