BDA-Bürgermeistertreffen
Austausch über Grenzen hinweg

Münster -

„Mittlerweile gehört das Kirchturmdenken im Münsterland der Vergangenheit an“, freute sich Heiner Farwick, Präsident des Bund Deutscher Architekten jetzt vor 60 Gästen in der Konzertgalerie Bagno. Zum siebten Mal hatte der Bund Deutscher Architekten Münster-Münsterland (BDA) Bürgermeister und Stadtbauräte zum Austausch über Stadtentwicklung und Baukultur eingeladen – dieses Mal in die Konzertgalerie Bagno in Steinfurt.

Mittwoch, 14.11.2018, 23:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 14.11.2018, 23:00 Uhr
Sprachen beim siebten Bürgermeistertreffen des BDA über die Potenziale von Stadtentwicklung (v.l.): Roland Bondzio, Martin Behet und Peter Bastian (alle BDA), Steinfurts Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer, Prof. Dr. Klaus Töpfer und BDA-Präsident Heiner Farwick.
Sprachen beim siebten Bürgermeistertreffen des BDA über die Potenziale von Stadtentwicklung (v.l.): Roland Bondzio, Martin Behet und Peter Bastian (alle BDA), Steinfurts Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer, Prof. Dr. Klaus Töpfer und BDA-Präsident Heiner Farwick. Foto: M. Bomholt

„Mit dem Bürgermeistertreffen hat der BDA Münster Münsterland ein Format des Austausches entwickelt, das bundesweit Beachtung findet“, lobte Farwick den regionalen BDA. Die Gestaltungsmöglichkeiten einer Kommune hielten sich in vielen Bereichen sehr in Grenzen. In der Stadtentwicklung sei der Gestaltungsspielraum allerdings am größten. „Die richtigen Weichenstellungen können die Lebensqualität in den Städten und Dörfern nachhaltig verbessern oder auf Jahrzehnte negativ beeinflussen“, so Farwick.

„Wir brauchen den Austausch über kommunale Grenzen hinweg. Die Herausforderungen der Stadtentwicklung machen auch nicht vor Kommunalgrenzen halt“, begründete Peter Bastian , Vorsitzender des BDA Münster-Münsterland, den regionalen Dialog im barocken Konzertsaal von 1775. „Die Architekten und Stadtplaner im BDA wollen darin mitwirken, die Region zu stärken“, so Bastian. Und man wolle dafür werben, dass alle politischen Entscheidungen der Stadtentwicklung auf Qualität ausgerichtet sind. „Denn das erzeugt lebenswerte Städte, vitale Quartiere und konzeptionell-gestalterisch überzeugende Häuser“, so Farwick.

Professor Dr. Klaus Töpfer betonte, dass Architektur politisch sei, sie baue und beeinflusse die Gesellschaft. Dass immer mehr Menschen in große Metropolen ziehen, spiegelte der ehemalige Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau, mit eigenen Erfahrungen. Töpfer wohnt in Höxter und genießt dort die Vorteile einer kleinen Stadt „mit großer Freude“.

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