Sportfunktionär zu Gast bei Unternehmern
Steilvorlage für BVB-Geschäftsführer Cramer

Münster -

Carsten Cramer lockte die Mitglieder der Interessengemeinschaft der Unternehmer kleiner und mittlerer Betriebe zur Versammlung. Der Geschäftsführer von Borussia Dortmund berichtete über die Markenführung des BVB.

Samstag, 17.11.2018, 08:00 Uhr
Franz-Josef Holzenkamp (r.), Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Unternehmer kleiner und mittlerer Betriebe, begrüßte Carsten Cramer, Geschäftsführer von Borussia Dortmund, zur Mitgliederversammlung.
Franz-Josef Holzenkamp (r.), Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Unternehmer kleiner und mittlerer Betriebe, begrüßte Carsten Cramer, Geschäftsführer von Borussia Dortmund, zur Mitgliederversammlung. Foto: Matthias Ahlke

Für den vielbeschäftigten Carsten Cramer war dieser Auftritt am Freitagmorgen vor den Mitgliedern der Interessengemeinschaft der Unternehmer (IGU) kleiner und mittlerer Betriebe im LVM-Kristall ein Heimspiel.

Der Geschäftsführer von Borussia Dortmund (BVB), ein waschechter Münsteraner, legte auf dem Weg nach Thailand einen Zwischenstopp ein, um den IGU-Mitgliedern die Unternehmensstrategie von Borussia Dortmund vorzustellen. Cramer ist dabei, wenn am Sonntag die BVB-Legenden in Bangkok gegen Buriram United antreten.

Fußball als Kitt der Gesellschaft

Am Freitag trat Carsten Cramer aber zunächst in seiner Heimstadt an. Eine Steilvorlage für seinen Vortrag lieferte der Vorsitzende der gastgebenden IGU, Franz-Josef Holzenkamp. Er schwärmte von dem „unglaublichen Erlebnis“ beim Spiel von Borussia Dortmund gegen Bayern München und staunte, „wie das Stadion die Mannschaft gepuscht hat“.

Dieses Lob spielte Cramer in die Vortrags-Karten. Wiederholt betonte der BVB-Geschäftsführer, dass der Fußball in Dortmund eine wichtige Rolle spiele. Er bezeichnete den Fußball darum als den Kitt der Gesellschaft. „Ich glaube, auch Angela Merkel hat bei ihren Besuchen auf der Fußballtribüne gelernt, welche Rolle der Fußball spielt.“

Fans sind BVB-Botschafter

Aber sich in einem Verein immer auf Traditionen zu berufen, reiche halt nicht aus. Das zeigte sich 2005, als es dem BVB nicht so gut gegangen sei. 100 Millionen Euro Umsatz verzeichnete der Verein damals, heute ist die Summe nach Angaben von Cramer auf 536 Millionen geklettert.

Emotionen und Leidenschaft zeichneten den BVB aus. „Der Fan ist unser Kunde“, unterstrich Carsten Cramer. „Wenn dieser gegen Entgelt ein Trikot erwirbt, dann ist der Fan ein BVB-Botschafter.“ Niemals würden sie darum die Farben wechseln und damit die Identität ablegen.

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