Neue Kita an der Hermannschule eröffnet
„Zweites Zuhause“ für 50 Knirpse

Münster -

Im Südviertel arbeitet der Träger „Kleine Riesen“ in der neuen Kita an der Hermannschule. Am Mittwoch wurde die Eröffnung der zunächst nicht unumstrittenen Einrichtung gefeiert.

Donnerstag, 31.01.2019, 20:30 Uhr
Vertreter von Stadt, neuer Kita und dem Träger „Kleine Riesen“ feierten am Mittwoch die Einweihung.
Vertreter von Stadt, neuer Kita und dem Träger „Kleine Riesen“ feierten am Mittwoch die Einweihung. Foto: Matthias Ahlke

Die Geburtswehen der neuen Kita im Südviertel waren vor nahezu drei Jahren heftig, denn ihr Neubau beansprucht Platz auf dem Schulgelände der benachbarten Hermannschule. Doch jetzt, nach der Fertigstellung, herrscht gute Nachbarschaft, die Drei-Gruppen Kita trägt sogar bisher als Arbeitstitel den Namen „Kita Hermannschule“.

Am Donnerstagmittag wurde die Eröffnung offiziell gefeiert, in den großzügigen, hellen und farbenfroh ausgestatteten Räumen spielen schon seit dem 1. November 50 kleine Mädchen und Jungen.

Die neue Kita wird vom freien, bundesweit aktiven Träger „Kleine Riesen“ aus dem Baden-Württembergischen Esslingen geführt. Für den Träger ist es in Münster die dritte Kita, die er übernimmt. Die Geschäftsführerin Jelena Wahler , aus Süddeutschland angereist, freut sich über das Betätigungsfeld in Münster.

Erst gab es Kritik

Auch an der Übernahme neuer Kitas durch den Träger aus dem fernen Esslingen war zunächst im politischen Raum Kritik laut geworden. Das Jugendamt hatte dementgegen, die gute Arbeit des Trägers hervorgehoben. Bein der Eröffnungsfeier betonten Geschäftsführerin Wahler und die NRW-Regionalleiterin der „Kleinen Riesen“, Angela Dohmen, dass der Träger den Kindern „ein zweites Zuhause“ geben wolle und ihm die Einbettung der Kitas in ihr jeweiliges Umfeld wichtig sei.

Für die neue, vom Amt für Immobilienmanagement für 1,92 Millionen Euro selbst geplante Kita an der Scheibenstraße heiße das: Kooperation mit der Nachbar-Schule und der großen Kita Südhafen auf der anderen Seite der Straße, skizzierte die Leiterin Birgit Gövert.

Engpass entspanne sich

Die 50 Plätze der Kita waren im Nu ausgebucht, so Jugendamtsleiterin Anna Pohl. In zwei Gruppen werden Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren, in einer Gruppe Kinder von einem bis drei Jahren jeweils von festen Bezugspersonen betreut und gefördert.

Auch Jugenddezernent Thomas Paal freut sich, dass der große Engpass an Kita-Plätzen im Süden der Innenstadt sich allmählich entspanne. Bei den Grundschulen im Viertel, auch der Hermannschule, sei aufgrund der Anmeldezahlen derzeit keine bauliche Erweiterung notwendig.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6361106?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F3814581%2F
Archäologen graben auf Gelände der geplanten JVA nach Bodendenkmälern
Das Luftbild zeigt das frisch geackerte Gelände (vier Quadranten im oberen Bereich), auf dem die neuen JVA entstehen soll, noch vor Beginn der Grabungsarbeiten.
Nachrichten-Ticker