Münster unter weißer Decke
Schnee macht Spaß – und Arbeit

Münster -

Draußen liegt Schnee, aber eigentlich ist Sportunterricht. Was tun? Sportunterricht im Schnee! Über die erfreulichen und weniger erfreulichen Folgen der weißen Pracht.

Freitag, 01.02.2019, 18:00 Uhr
So macht Schule Spaß: Sportlehrerin Karin Weber vom Annette-Gymnasium nutzte die Unterrichtsstunde mit ihren Sechstklässlern am Freitagmorgen für eine Rodelpartie. Wie gut, dass für den seltenen Fall von Schnee ein Klassensatz Rodelteller zur Verfügung stehen.
So macht Schule Spaß: Sportlehrerin Karin Weber vom Annette-Gymnasium nutzte die Unterrichtsstunde mit ihren Sechstklässlern am Freitagmorgen für eine Rodelpartie. Wie gut, dass für den seltenen Fall von Schnee ein Klassensatz Rodelteller zur Verfügung stehen. Foto: Karin Völker

Wenn es früher hieß, dass Kinder mit ihrer Lehrerin „Schlitten fahren“, dann bedeutet dies, dass die Pädagogin im Zweifelsfall über kein besonders großes Durchsetzungsvermögen verfügte. Die Redensart hatte mit der Sportstunde am Freitagmorgen am Annette-Gymnasium nichts zu tun.

Sportlehrerin Karin Weber nutzte die Gunst der Stunde und scheuchte ihre Sechstklässler in den für münsterische Verhältnisse ziemlich üppigen Neuschnee an der Promenade. Welch ein Glück, dass die Schule, wie Karin Weber erzählt, vor Jahren einmal einen Klassensatz praktischer bunter Kunststoff-Rodelteller gekauft hat, die sich als Schlittenersatz bestens eignen, den der Schule benachbarten Idiotenhügel am Kanonengraben herunterzurutschen.

Räumung mit großem Besteck

Und während auch an der Fürstenbergstraße an der Promenade am Vormittag die dürftige rodeltauglich Topografie Münsters zum Schlittenfahren genutzt wurde, machten die rund 59 Einsatzkräfte der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster, die seit vier Uhr am Morgen unterwegs gewesen waren, allmählich Feierabend. Sie steuerten 17 Großfahrzeuge und 18 kleinere Kehrwagen, die die Radwege an den Hauptverkehrsstraßen frei räumten.

Münster freut sich am Freitag (1. Februar) über den Schnee

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  • Impressionen aus dem verschneiten Münster Foto: Matthias Ahlke
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  • Impressionen aus dem verschneiten Münster Foto: Karin Völker

„Auch am Wochenende haben 250 mit dem Winterdienst befassten Mitarbeiter der AWM, andere städtischer Ämter und beauftragter Privatfirmen Rufbereitschaft“, kündigt Manuela Feldkamp, Pressesprecherin der AWM an. Denn vor allem am Samstag soll es wieder schneien, bei Temperaturen um die Null Grad.

Streusalz-Vorräte gegen Unfälle

158 Tonnen Salz wurden allein in der Nacht von Donnerstag auf Freitag auf den Straßen der Stadt verteilt, insgesamt 3600 Tonnen sind ständig beiden AWM an der Rösnerstraße eingelagert. Ein Engpass wie im Jahr 2010, als den AWM das Streusalz ausging, als um Weihnachten der Winter massiv ausbrach und auch Hauptstraßen tageweise kaum passierbar waren, sei nicht denkbar, so die Sprecherin der AWM.

Es werde ständig nachbestellt und das verbrauchte Streusalz wieder aufgefüllt. Zur Not gibt es noch ein Lager in Saerbeck, in dem eine „nationale Streusalz-Reserve“ zur Verfügung steht. Zumindest bis Freitagmittag gab es wegen der Glätte in Münster nur wenige Unfälle. Laut Polizei krachte es sechsmal im Stadtgebiet. Es blieb bei Blechschäden. -kv-

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Womit alle, die Spaß am Schnee haben, wieder auf den Plan betziehungsweise die Rodelpiste gerufen sind. Wer mal richtig Schlittenfahren will, muss Münster verlassen – aber ein bisschen Rodelspaß gibt es auch an den Hügel am Aasee in Zoonähe.

Skulptur als Rodelpiste

Hier hat die Kunst Kindern noch einen Mini-Rodel-Berg hinterlassen. Dort, wo der Künstler Guillaume Bijl einst bei den Skulptur-Projekten 2007 seinen Kirchturm vergrub, ist ein schönen Hügel übrig geblieben. Nicht lang aber steil genug für eine ultrakurze, aber rasante Rodelpartie.

Stadt unter weißer Decke

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  • Impressionen aus dem verschneiten Münster Foto: Matthias Ahlke
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Das ist es aber dann auch mit dem Wintersport in Münster. Kaum zu glauben, dass das städtische Grünflächenamt vor Jahrzehnten im Besitz eines mittlerweile aus Altersgründen verschrotteten Loipenspurgerätes war – das auch früher schon selten genug bisweilen am Aasee und im Wienburgpark zur Freude von Wintersportlern zum Einsatz gebracht wurde. An Ersatz werde wohl nicht gedacht, heißt es – „der Klimawandel...“

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