Fördermittel werden übertragen
Mehr Geld für den organisierten Sport

Münster -

Auf bis zu 650 000 Euro soll der jährliche Förderbetrag der Stadt für den Sport erhöht werden. Eine deutliche Erhöhung. Möglich macht’s ein neuer Vertrag zur Übertragung von Sportfördermitteln zwischen Stadt und Stadtsportbund.

Montag, 04.02.2019, 10:00 Uhr
Mit ihrer Unterschrift besiegelten Sportdezernentin Cornelia Wilkens und Sportamtsleiter Michael Willnath zur Freude von Michael Schmitz und Roland Wischermann (hinten, v.l.) vom Stadtsportbund die Erhöhung der Fördermittel für den Sport in Münster.
Mit ihrer Unterschrift besiegelten Sportdezernentin Cornelia Wilkens und Sportamtsleiter Michael Willnath zur Freude von Michael Schmitz und Roland Wischermann (hinten, v.l.) vom Stadtsportbund die Erhöhung der Fördermittel für den Sport in Münster. Foto: SSB

In den nächsten vier Jahren stellt die Stadt Münster dem organisierten Sport in der Stadt deutlich mehr Fördermittel zur Verfügung: Die Stadtverwaltung und der Stadtsportbund Münster ( SSB ) als Dachverband aller 200 münsterischen Sportvereine haben jetzt einen neuen Vertrag zur Übertragung von Sportfördermitteln geschlossen, heißt es in einer Pressemitteilung des Stadtsportbundes. Der Vertrag sieht, wie vom Stadtrat beschlossen, eine stufenweise Erhöhung der städtischen Fördermittel auf bis zu 650 000 Euro pro Jahr vor.

„Für unsere Mitgliedsvereine ist das nicht nur ein überaus positives Signal der Wertschätzung ihrer Arbeit. Es wird sie auch bei ihren Aktivitäten im Breiten- und Leistungssport deutlich unterschützen“, freut sich der SSB-Vorsitzende Michael Schmitz . Sportdezernentin Cornelia Wilkens betont: „Wir freuen uns sehr über die weitere Fortsetzung der Zusammenarbeit, die sich aus Sicht aller Beteiligten außerordentlich bewährt hat.“

Seit Juli 1994 überträgt die Stadt Münster Sportfördermittel an den SSB. Die Gesamtsumme, die auch einen Personalkostenzuschuss beinhaltet, wurde trotz stetig steigender Mitgliederzahlen in den Sportvereinen seit 1994 so gut wie nicht dynamisiert und lag zuletzt bei 355 000 Euro pro Jahr, heißt es in der Mitteilung weiter. Durch den neuen Vertrag wächst der Sportfördertopf auf 500 000 Euro im Jahr 2019, 550 000 Euro im Jahr 2020, 600 000 Euro im Jahr 2021 und 650 000 Euro im Jahr 2022. „Wir sind sehr froh über den Ratsbeschluss, der die Grundlage für diese deutliche Erhöhung geschaffen hat“, betonen Wilkens und Schmitz.

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