Finale auf der Stella-Alm
Suche nach neuem Ort für Après-Ski-Gaudi

Münster -

„Almabtrieb“ am Freitagabend im Innenhof des Jovel: Die Stella Alm beendete ihre Premieren-Saison mit einer zufriedenstellenden Bilanz und vielen Gästen. Darunter mit „Tante Jens“ einem unterhaltsamen Nordlicht, das tief im Westfälischen Stimmung in das bayerische Ambiente brachte.

Sonntag, 10.02.2019, 21:00 Uhr
Tante Jens aus Norderney (im Vordergrund) unterhielt die Feiernden mit Playback-Songs und lockeren Sprüchen.
Tante Jens aus Norderney (im Vordergrund) unterhielt die Feiernden mit Playback-Songs und lockeren Sprüchen. Foto: Maria Conlan

Ein Stück heile Welt, ein bisschen Bayern in Münster, wie Après-Ski auch an Regentagen – so ungefähr lässt sich ein Abend in Stellas Almhütte beschreiben – und das ganz ohne Dirndl und Lederhosen. Seit November stand Stellas Almhütte im Jovel-Innenhof und zog viele Besucher an. Am Freitag öffneten sich die Türen zur großen Holzhütte voller Partylaune zum letzten Mal in dieser Saison – doch im nächsten Winter soll es weitergehen.

Draußen steht der Holzbock mit Skiern, drinnen eine Berggondel, Hirschgeweihe und rot-weiße Vorhänge. Draußen fehlen eigentlich nur noch die Berge. Am Freitag wurde das Finale mit Besuch aus Norderney gefeiert: Tante Jens trat im wallenden weißen Gewand auf und begeisterte die Besucher mit Playback-Songs, lockeren Sprüchen und ansteckender Partystimmung. Dazu gab es Tante Jens‘ Shots auf Holzbrettern serviert. Die Fans statteten sich außerdem mit Stella- Alm-T-Shirts aus. Viele kamen gleich mit der ganzen Clique zum Tanzen, Lachen, Mitsingen und Feiern. Der DJ legte deutsche Schlager und englische Hits auf, Hauptsache tanzbar, was die volle Tanzfläche bewies.

Die Stella-Alm in Münster war eine Premiere, das Konzept scheint aufgegangen zu sein. Ein Ort zum Feiern für Menschen zwischen 30 und 70 Jahren mit Platz für 600 Gäste – oft mieteten ganze Betriebe die Hütte, wie Ellen Gilhaus-Lücke rückblickend berichtet. Sie liebt Hütten, Skilaufen und Norderney – so kam es zur Idee mit der Almhütte in Münster und dem Abschlussgast. Die nächste Saison sei schon geplant, auch wenn der Standort noch nicht feststehe. Hier hofft Gilhaus-Lücke auf das Entgegenkommen der Stadt, damit nicht schon ab 22 Uhr Schluss sein müsse.

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