Nach Lawine in Crans-Montana
Frosch-Wintersportler sind wohlauf

Münster -

Ein Video im Internet zeigt erschreckende Bilder von der Lawine in Crans-Montana. Auch beim münsterischen Anbieter Frosch-Sportreisen musste man zunächst einige bange Stunden verbringen, bis es dann ein Happy End gab.

Mittwoch, 20.02.2019, 13:30 Uhr aktualisiert: 20.02.2019, 14:12 Uhr
Nach dem Abgang der Lawine wurden vier Verletzte geborgen. Vermisste gibt es nach Angaben der Behörde derzeit nicht.
Nach dem Abgang der Lawine wurden vier Verletzte geborgen. Vermisste gibt es nach Angaben der Behörde derzeit nicht. Foto: dpa

Die Lawine im schweizerischen Crans-Montana hat auch den münsterischen Reiseveranstalter Frosch Sportreisen beschäftigt. Die Lawine war am Dienstag gegen 14.15 Uhr abgegangen, hatte dabei auch die Skipiste Kandahar getroffen und teilweise verschüttet.

„Wir hatten zu diesem Zeitpunkt keine Gruppen am Berg“, berichtete Timo Krüger , zuständig für den Bereich Marketing und Kommunikation bei Frosch Sportreisen am Mittwochmorgen auf Nachfrage unserer Zeitung. Bei den Individualfahrern sei allerdings zunächst nicht klar gewesen, wo sie sich aufgehalten hätten.

Man habe daraufhin die zu Verfügung stehenden Mechanismen in Bewegung gesetzt. Trotzdem war erstmal auch Warten angesagt. Letztlich habe die Unterkunft, bei der die Gäste von Frosch-Reisen untergebracht sind, alle Ankommenden auf einer Liste abgehakt. „Gegen 19 Uhr wussten wir, dass alle unsere Gäste wohlbehalten wieder in der Unterkunft angekommen sind. Da waren wir natürlich sehr froh“, sagte Krüger. Ob jemand aus Münster die Lawine aus nächster Nähe mitbekommen hat, wusste er nicht zu berichten.

Lawine in Crans-Montana

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  • Steve Leger (Mitte), Sprecher der Walliser Polizei, spricht zu Journalisten in der Nähe der Stelle eines Lawinenabgangs. Mehrere Skifahrer wurden am 19. Februar von einer Lawine auf der Skipiste «Kandahar» in Crans-Montana in der Schweiz weggefegt.

    Foto: Jean-Christophe Bott
  • Rettungskräfte sind in dem Lawinengebiet im Einsatz. Die Lawine war am Dienstag gegen 14.15 Uhr abgegangen, hatte dabei auch die Skipiste Kandahar getroffen und teilweise verschüttet.

    Foto: Denis Mentha
  • Eine Rettungskraft ist an der Stelle des Lawinenabgangs im Einsatz.

    Foto: Jean-Christophe Bott
  • Ein Rettungshubschrauber ist im Lawinengebiet im Einsatz. Einige Skifahrer wurden vom Schnee verschluckt.

    Foto: Anthony Anex
  • Medien berichteten von mindestens vier Personen, die verletzt geborgen wurden. Einer der Betroffenen, ein 34-jähriger Franzose, ist seinen Verletzungen laut einem Bericht der Neuen Züricher Zeitung mittlerweile erlegen und in der Nacht zu Mittwoch in einer Klinik verstorben.

    Foto: Jean-Christophe Bott
  • Unklar ist bislang, wieso die Lawine losging, erhöhte Lawinengefahr bestand jedenfalls nicht. Auch wieso die Lawine eine Piste traf müsse untersucht werden.

    Foto: Jean-Christophe Bott
  • Überblick über das Gebiet eines Lawinenabgangs.

    Foto: Jean-Christophe Bott
  • Überblick über das Gebiet eines Lawinenabgangs.

    Foto: Jean-Christophe Bott
  • Lawine in Crans-Montana Foto: Jean-Christophe Bott
  • Lawine in Crans-Montana Foto: dpa
  • Lawine in Crans-Montana Foto: Denis Mentha
  • Lawine in Crans-Montana Foto: Denis Mentha
  • Lawine in Crans-Montana Foto: Anthony Anex
  • Lawine in Crans-Montana Foto: Anthony Anex

Spektakuläres Video

Ein von einem Skifahrer gefilmtes Video zeigt, wie die Lawine direkt hinter dem Filmenden auf die Piste trifft. Einige Skifahrer werden vom Schnee verschluckt. Es sind dramatische Sekunden, in denen diejenigen, die gerade auf der Piste sind, um ihr Leben fahren. Medien berichteten von mindestens vier Personen, die verletzt geborgen wurden. Einer der Betroffenen, ein 34-jähriger Franzose, ist seinen Verletzungen laut einem Bericht der Neuen Züricher Zeitung mittlerweile erlegen und in der Nacht zu Mittwoch in einer Klinik verstorben.

Unklar ist bislang, wieso die Lawine losging, erhöhte Lawinengefahr bestand jedenfalls nicht. Auch wieso die Lawine eine Piste traf müsse untersucht werden, so Timo Krüger von Frosch Sportreisen.

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