Besondere Auszeichnungen für „Jugend forscht“-Preisträger
Preise für Nachwuchs-Forscher

Münster -

Erst waren sie bei „Jugend forscht“ auf Regionalebene erfolgreich – jetzt gab es Lob zuhauf für Hanna Belle Neuwirth, Anton Fehnker und Simon Raschke aus Münster sowie Eva Herdt und Sarah Massarwa aus Greven im Nano-Bioanalytik-Zentrum. Die Intention der Lobenden: die wissenschaftlichen Nachwuchstalente in ihrem Forscherdrang bestärken.

Freitag, 22.03.2019, 12:00 Uhr
Dr. Klaus-Michael Weltring (Bioanalytik Münster), Simon Raschke, Anton Fehnker, Hannah Belle Neuwirth, Eva Herdt, Dr. Holger Winter (CeNTech), Sarah Massarwa, Dr. Eckhard Göske (IHK)
Dr. Klaus-Michael Weltring (Bioanalytik Münster), Simon Raschke, Anton Fehnker, Hannah Belle Neuwirth, Eva Herdt, Dr. Holger Winter (CeNTech), Sarah Massarwa, Dr. Eckhard Göske (IHK) Foto: Bioanalytik Münster

Die Gesellschaft für Bioanalytik Münster e.V. und die Center for Nanotechnology GmbH (Cen-tech) haben Siegerinnen und Sieger des „IHK-Regionalwettbewerbs Jugend forscht “ mit Sonderpreisen bedacht. Hanna Belle Neuwirth, Anton Fehnker und Simon Raschke aus Münster sowie Eva Herdt und Sarah Massarwa aus Greven nahmen die Auszeichnungen im Nano-Bioanalytik-Zentrum Münster entgegen.

Wenn Sie bei künftigen Forschungsprojekten Fragen haben, dann stehen Ihnen die Türen zu hiesigen Unternehmen sicher offen

Dr. Klaus-Michael Weltring, Geschäftsführer von Bioanalytik Münster

„Die Sonderpreise sollen Sie in Ihrem Forscherdrang bestärken. Erschließen Sie auch zukünftig spannende Themen für sich“, motivierte Dr. Holger Winter, der wissenschaftliche Leiter der Centech GmbH, die jungen Preisträger laut einer Pressemitteilung. Der Geschäftsführer von Bioanalytik Münster, Dr. Klaus-Michael Weltring, würdigte das große, wissenschaftliche Talent der Schüler. „Sie haben toll gearbeitet. Wenn Sie bei künftigen Forschungsprojekten Fragen haben, dann stehen Ihnen die Türen zu hiesigen Unternehmen und Forschungseinrichtungen sicher offen“, bot er an.

Projekte zeigen das wissenschaftliche Potenzial

Die anschließenden Projektvorstellungen ließen auf das wissenschaftliche Potenzial der jugendlichen Forscher schließen, heißt es weiter. In einer gemeinsamen Forschungsarbeit beschäftigten sich Anton Fehnker und Simon Raschke vom Gymnasium St. Mauritz mit der Frage, wie Straßen Sixpacks bekommen. Mithilfe praktischer Versuche und Computersimulationen konnten sie zeigen, dass diese regelmäßigen Wellen im Straßenbelag durch die Räder von Fahrzeugen verursacht werden. Man kann sogar die Geschwindigkeit ableiten, mit der auf der Straße gefahren wird.

Hannah Belle Neuwirth vom Gymnasium Wolbeck hat den Aufprall von Myonen auf die Erdoberfläche gemessen, die aus Atomen durch die Einwirkung kosmischer Strahlung entstehen. Mittels komplexer mathematischer Berechnungen untersuchte sie anschließend, ob das Zerfallen als Basis für einen Zufallsgenerator dienen könne.

Eva Herdt und Sarah Massarwa vom Gymnasium Augustinianum Greven beantworteten mit ihren Untersuchungen mithilfe verschiedener Lebewesen, die als Indikator für die Wasserqualität dienen, die Frage, ob die Grevener Ems eine Verbesserung der Wasserqualität benötigt.

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