Veranstaltung am 3. Mai im Hawerkamp
Festival gegen Rassismus

Münster -

Der AStA der Universität kündigt für Anfang Mai ein Festival gegen Rassismus an. Der Eintritt ist kostenlos. Nur für ein besonderes Konzert muss gezahlt werden.

Donnerstag, 11.04.2019, 11:00 Uhr
Mitarbeiter des AStA stellen Anfang Mai ein Festival auf die Beine.
Mitarbeiter des AStA stellen Anfang Mai ein Festival auf die Beine. Foto: pd

Der AStA der Universität Münster veranstaltet in diesem Jahr zum ersten Mal seit Langem ein „Coraci – Festival contre le racisme“. Am 3. Mai (Freitag) wird es dazu ein abwechslungsreiches Programm aus Workshops, Konzerten, Vorträgen und Ausstellungen geben – alles mit dem Anspruch, sich lautstark gegen Rassismus, Xenophobie und Vorurteile einzusetzen.

„Mit dem Festival wollen wir für immer noch bestehende Vorurteile sensibilisieren“, sagt Maike Reh aus dem Referat für Kultur und Diversity des AStA der Uni Münster. Co-Referentin Jessica Panhorst ergänzt: „Das ist das erste Mal in der jüngeren Vergangenheit, dass der AStA Münster ein so großes und buntes Festival auf die Beine stellt. Wir wollen gemeinsam mit den Studierenden ein Zeichen setzen.“

Das Festival startet um 14 Uhr in der Sputnikhalle und im Triptychon mit inhaltlichen Veranstaltungen auf mehreren Bühnen.

Diese bilden laut Pressemitteilung des AStA ein breites Spektrum rund um das Thema Rassismus ab. So wird Dr. Marc Grimm einen Vortrag mit dem Titel „Völkische Mobilisierung“ halten. Es werden Menschen zu Wort kommen, die Rassismus erlebt haben. Zudem wird die Soziologin Nadia Shehadeh eine Lesung aus ihrem Buch „Mehr Kopf als Tuch“ anbieten.

Die Künstlerin Soufeina Hamed (Tuffix) wird ihre Werke in einer Ausstellung präsentieren, die Seebrücke Münster gibt einen Workshop. Referent Ulrich Rittmann dazu: „Das ist natürlich noch nicht das vollständige Programm. Wir haben noch eine Reihe weiterer Workshops und Veranstaltungen mit dabei.“ Das Tagesprogramm wird kostenlos zugänglich sein, einige Veranstaltungen finden in englischer Sprache statt.

Am Freitagabend werden ab 20 Uhr auf einer kleineren Bühne zahlreiche lokale Bands spielen. Hier soll ein „Pay what you want“-Konzept greifen. „Damit ermöglichen wir es allen Menschen, zu unseren Veranstaltungen zu kommen. Auch denen, die gerade nicht so viel Geld auf dem Konto haben“, erklärt Maike Reh.

Parallel zu den lokalen Bands wird es auf der Bühne der Sputnikhalle ein großes Konzert mit mehreren bekannten Künstlern geben. Jessica Panhorst dazu: „Die Headliner werden wir nach und nach bekannt geben. Da sind einige bekannte Namen dabei.“ Dieses Konzert soll für Studierende der Universität für 8 Euro pro Person zugänglich sein.

Tickets für das Konzert wird der AStA ab nächsten Freitag verkaufen. Sie sind im AStA-Haus links vorm Schloss und in den Mensen erhältlich. Im Anschluss an die Konzerte wird es eine After-Show-Party geben, die bereits im Eintrittspreis für das Konzert in der Sputnikhalle inbegriffen ist.

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