Slackline-Parcours eröffnet
Balancieren auf Spanngurten

Münster -

Der Sportverein Blau-Weiß Aasee freut sich über einen Slackline-Parcours. Sponsoren machten die Trainingsanlage möglich. Die Aktiven balancieren auf Spanngurten und Baumstämmen.

Dienstag, 14.05.2019, 12:00 Uhr aktualisiert: 14.05.2019, 12:53 Uhr
Schon bei der Eröffnung konnten die Gäste beim Blau-Weiß Aasee den neuen Slackline-Parcours auf Herz und Nieren unter professioneller Anleitung testen.
Schon bei der Eröffnung konnten die Gäste beim Blau-Weiß Aasee den neuen Slackline-Parcours auf Herz und Nieren unter professioneller Anleitung testen. Foto: Claus Röttig

Drei blaue Pfeiler im Dreieck gesetzt, dazwischen je ein Spanngurt gezogen. Dazu zwei dicke Baumstämme und ein dickes Seil, das nur halb so steif ist, wie es aussieht: Das ist der neue Slackline-Trainingsparcours auf dem Gelände von Blau-Weiß Aasee . Seit dem Wochenende können die Mitglieder offiziell diese Sportart trainieren – oder eben die ersten Schritte im Balancieren wagen. „Dafür kann man die Baumstämme nutzen“, weiß Trainer Thorsten Langner .

Doch selbst das hat es in sich. Zahlreiche Besucher probierten den Parcours aus. „Stämme kennt man ja im Zweifel noch, aber ohne Hilfe über ein dickes Tau zu gehen ist schon nicht ohne“, verriet einer der Gäste.

Auch Langner kennt diese Probleme, auch wenn es bei ihm spielerisch leicht aussieht, wie er auf dem gespannten Gurt wippt. „Slackline ist ein Sport, der wirklich den ganzen Körper fordert. Aber in erster Linie ist es ein Gleichgewichts- und Balancetraining.“

Wackelig zum Muskelkater

Das bedeute aber nicht, dass der Muskelkater nicht vorprogrammiert sei, wenn man richtig einsteigt. „Die Beine müssen permanent das Gleichgewicht ausbalancieren und das wirklich schnell.“ Die Muskeln seien dann schon in einem Bereich gefordert, den man nicht mehr bewusst steuere. Der Körper reagiere nur noch intuitiv. „Das merkt man dann schon“, lachte der Trainer. Deswegen solle der Sportler bei den ersten Schritten auch nicht von jemandem gehalten werden, sondern sich selber an der Schulter eines Partner festhalten. „Sonst wackelt man nur noch mehr.“

Langer Atem

Die Anlage fordert aber nicht nur Gleichgewicht von den Sportlern, sondern auch einen langen Atem. „Ohne eine Spende der Sparkasse, deren Ferienprogramm auch bei uns stattfindet, wäre der Park im Wert von rund 8000 Euro nicht entstanden“, so der Vorsitzende von Blau-Weiß Aasee, Hugo Domin. Insgesamt seien rund zehn Sponsoren bereit gewesen, den Verein zu unterstützen. „So eine Anlage kann wirklich ins Geld gehen.“

Beisitzerin Petra Gehrke erinnerte sich an die Anfänge und die Ideenfindung zur Anlage. „Vor fünf oder sechs Jahren wurde die Idee geboren. Aber wie das so ist, eine Investition jagte die andere. Das Projekt wanderte immer wieder nach hinten.“ Hinzu kommen die Auflagen seitens der Stadt, denn die Sportanlage gehört nicht dem Verein, sondern der Stadt.

Einführungskurse

Nun wird der Verein Blau-Weiß Aasee in den kommenden Wochen Einführungskurse in Sachen Slackline geben. „Das ist sogar dringend notwendig, um sich sicher zu bewegen“, so Langner.

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