Vergleich
Rat stimmt Millionen-Abfindung für Ex-Stadtwerke-Chef zu

Münster -

Rechtsstreit vor dem Ende: Münsters Rat hat den Weg für einen Vergleich mit dem früheren Stadtwerke-Chef freigemacht. Billig wird es nicht.

Donnerstag, 23.05.2019, 16:15 Uhr aktualisiert: 23.05.2019, 17:01 Uhr
Die Stadtwerke sind ermächtigt worden, mit ihrem früheren Geschäftsführer Dr. Henning Müller-Tengelmann einen Vergleich zu schließen. 
Die Stadtwerke sind ermächtigt worden, mit ihrem früheren Geschäftsführer Dr. Henning Müller-Tengelmann einen Vergleich zu schließen.  Foto: Matthias Ahlke

Die Stadtwerke können die Personalakte ihres früheren Geschäftsführers Dr. Henning Müller-Tengelmann alsbald schließen: Der im Herbst vergangenen Jahres im Zuge von Querelen an der Unternehmensspitze fristlos gekündigte kaufmännische Geschäftsführer bekommt eine Abfindung von 1,2 Millionen Euro.

Der Rat der Stadt stimmte dem Vergleichsvorschlag, den Aufsichtsratschef und Stadt-Kämmerer Alfons Reinkemeier, wie berichtet, empfohlen hatte, am späten Mittwochabend in nichtöffentlicher Sitzung zu, wie unsere Zeitung erfahren hat.

Rechtsstreit beendet

Müller-Tengelmanns Vertrag sah zum Zeitpunkt der Abberufung von seinem Posten noch eine Laufzeit von rund viereinhalb Jahren vor.

Er hatte gegen die Kündigung seines Arbeitsverhältnisses Klage eingereicht. Mit dem Abschluss eines Vergleichs hat sich der Rechtsstreit aber erledigt. Zugleich wird Müller-Tengelmann für die Zeit seiner Geschäftsführung bis zum 30. September vergangenen Jahres Entlastung erteilt. Die Abfindung wird von den Stadtwerken gezahlt, die im Eigentum der Stadt Münster als Gesellschafter stehen.

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