„Rund um die Erphokirche“
Sternprozession folgt Pfarrfest

Münster -

Eine Sternprozession führt aus mehreren Richtungen auf ein gemeinsames Ziel zu. Dieses Prinzip passte beim Vorspiel zum Pfarrfest „Rund um die Erphokirche“ wie die Faust aufs Auge – denn aus allen ursprünglich vier Teilen beteiligten sich Mitglieder der 2013 entstandenen Großgemeinde.

Samstag, 22.06.2019, 11:00 Uhr
Pfarrer Hans-Rudolf Gehrmann (r.) freute sich über den Andrang rund um die Erphokirche bei dem traditionellen Fest nach der Fronleichnamsprozession.
Pfarrer Hans-Rudolf Gehrmann (r.) freute sich über den Andrang rund um die Erphokirche bei dem traditionellen Fest nach der Fronleichnamsprozession. Foto: Claus Röttig

„Wir wollen nicht Jesus in die Welt tragen. Sondern aus den Kirchenmauern herausgehen und entdecken, dass Jesus schon dort ist.“ Leitender Pfarrer Hans-Rudolf Gehrmann war anlässlich des Pfarrfestes „Rund um die Erphokirche“ begeistert. Denn Mitglieder der ursprünglich vier Gemeindeteile, die 2013 fusionierten, waren vertreten.

Auch die afrikanische Gemeinde war mit dabei. „Die Fusion wurde mit einem Gottesdienst unter den Bäumen der Mauritzkirche gefeiert. Heute ziehen die Menschen aus allen Gemeindeteilen sternförmig zur Mauritzkirche und danach wird um die Erphokirche gefeiert“, so Gehrmann.

Dabei bringe jeder der mittlerweile fünf Gemeindeteil eine Hostienschale mit, die zum Altar gebracht werde. „Dieses Jahr hatten wir im Gottesdienst das Thema ,Jesus, wo wohnst Du?’, was sehr passend war. Denn wir feiern an Fronleichnam doch, dass die Kirche aus dem Häuschen ist“, lachte der Pfarrer.

Ausklang mit Hüpfburg und Spielen 

Gemeint damit waren die Sternprozessionen, an denen sich neben drei Schützenvereinen auch die Kommunionkinder beteiligten sowie ein Bläserkreis unter der Leitung von Stiftstrompeter Thomas Stälker.

An der Erphokirche konnten sich die Gläubigen dann entspannen und gemeinsam den Tag ausklingen lassen. Neben eine Hüpfburg und jede Menge Spielständen war natürlich auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. „Es geht bei uns dann immer sehr international zu, was eben auch Gemeinde ausmacht“, so Gehrmann.

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