Nach nur drei Jahren
Pfarrer Jürgens verlässt überraschend Heilig Kreuz

Münster -

Nach nur drei Jahren verlässt Pfarrer Stefan Jürgens überraschend die Gemeinde Heilig Kreuz. Er wechselt als leitender Pfarrer nach Ahaus und Altstätte. Der Schritt erfolge auf eigenen Wunsch, betont der Geistliche.

Sonntag, 14.07.2019, 16:38 Uhr aktualisiert: 15.07.2019, 06:50 Uhr
Stefan Jürgens verlässt die Kreuzgemeinde.
Stefan Jürgens verlässt die Kreuzgemeinde. Foto: Bistum Münster

Dieser Schritt überrascht die Kreuzpfarrei in Münster: Pfarrer Stefan Jürgens verlässt die Gemeinde auf eigenen Wunsch und wechselt nach Ahaus. Dort wird er nach Angaben des Bistums leitender Pfarrer der Pfarreien St. Mariä Himmelfahrt in Ahaus und St. Mariä Himmelfahrt in Alstätte-Ottenstein.

Seine Entscheidung verkündete Stefan Jürgens am Wochenende in den Gottesdiensten von Heilig Kreuz. Demnach wird der 50-Jährige am 30. September gehen. Die Einführung des Pfarrers in Ahaus ist für den 30. November vorgesehen.

Für Heilig Kreuz ist dieser Weggang ein Paukenschlag, denn Pfarrer Jürgens kam erst vor drei Jahren als Nachfolger von Pfarrer Thomas Frings in die Gemeinde. Die Überraschung über den Schritt von Stefan Jürgens ist darum groß. Teilweise reagierten Gemeindemitglieder mit Unverständnis auf diese Entscheidung des 50-Jährigen.

In Heilig Kreuz sei er als Priester nur wenig gebraucht worden, betont Jürgens in den sozialen Medien. Die Pfarrei habe bereits eine gute Leitung gehabt und sehr etablierte Strukturen. Doch er habe sich weder ausgelastet noch wirksam gefühlt, so Jürgens. „Als selbst ernanntes Landei jedoch werde ich im westlichen Münsterland ganz sicher mehr Boden unter den Füßen haben“, schreibt der 50-Jährige.

Für den bisherigen Pfarrer von Heilig Kreuz bedeutet der Wechsel eine Rückkehr in alte Gefilde. Der gebürtige Steinfurter war von 1994 bis 1997 Kaplan in St. Mariä Himmelfahrt. Im Jahr 2016 kam er nach Münster und übernahm die Leitung der Pfarrei Heilig Kreuz.

Mit Stefan Jürgens starten die Pfarreien in Ahaus und Alstätte-Ottenstein ein Pilotprojekt im Bistum Münster. Künftig werden die beiden Pfarreien einen gemeinsamen leitenden Pfarrer haben und dennoch eigenständig bleiben, heißt es jetzt in einer Mitteilung des Bistums.

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