Grill- und Rauchverbot
Brandgefahr in Grünanlagen und Wäldern deutlich gestiegen

Münster -

Die Gefahr von Flächen- und Waldbränden ist durch die anhaltende Trockenheit stark angestiegen. Wegen der zurzeit extrem trockenen Bereiche in Grünanlagen und Wäldern appelliert die Stadt an die Bürger, besondere Vorsicht walten zu lassen. Und gibt ganz konkrete Handlungsanweisungen.

Freitag, 26.07.2019, 13:30 Uhr aktualisiert: 26.07.2019, 13:36 Uhr
Grill- und Rauchverbot: Brandgefahr in Grünanlagen und Wäldern deutlich gestiegen
(Symbolbild) Foto: Patrick Pleul/dpa

Auf das Grillen am Aasee, am Kanal, an der Promenade und in den Parks soll man laut Pressemitteilung der Stadt verzichten. Zigarettenkippen soll man demnach nicht achtlos wegwerfen. Denn: "Selbst der kleinste Funkenflug kann zurzeit fatale Auswirkungen haben. Die Hitze verschärft die Situation täglich", sagt Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer. Er weist darauf hin, dass die Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes bei Kontrollen vor Ort das Grillen untersagen können.

In den Wäldern gilt grundsätzlich von Anfang März bis Ende Oktober Rauchverbot. Bei Verstößen drohen laut Mitteilung Bußgelder. "Aktuell befindet sich in den Wäldern besonders viel trockenes Holz, eine Folge der vergangenen Hitzeperioden, die auch den Befall mit Parasiten begünstigt haben", berichtet Stadtförster Hans-Ulrich Menke. "In den Baumkronen sieht man nicht selten nur noch vertrocknete Blätter. Die Situation ist dramatisch."

Wer einen Brand bemerkt, sollte direkt die Notrufnummer 112 der Feuerwehr wählen.  

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