Kreuzviertelfest
Bei diesem Fest ist Freundlichkeit Trumpf

Münster -

Dass vor den Ständen mit ihren gastronomischen Angeboten, eingerahmt von Musik, gute Laune bei den Besuchern des Kreuzviertelfestes herrscht, ist angesichts des tollen Wetters und der Organisation fast kein Wunder. Doch auch die vielen freiwilligen Helfer hinter den Tresen und anderswo versprühen Freundlichkeit und Offenheit. Ein Markenzeichen dieser Veranstaltung.

Sonntag, 25.08.2019, 18:30 Uhr aktualisiert: 25.08.2019, 18:46 Uhr
Friedel Langfeld (2.v.r), Sebastian Wilke, Magnus Enxing (l.)und Gers Kötter: Vor der Arbeit gönnen sie sich traditionell etwas Vergnügen mit Doppelkopf und kühlem Bier.
Friedel Langfeld (2.v.r), Sebastian Wilke, Magnus Enxing (l.)und Gers Kötter: Vor der Arbeit gönnen sie sich traditionell etwas Vergnügen mit Doppelkopf und kühlem Bier. Foto: Björn Meyer

Als das Kreuzviertelfest am Samstagmittag langsam anläuft, sitzen Friedel Langfeld , Sebastian Wilke , Magnus Enxing und Gers Kötter an einem Biertisch und kloppen Karten.

Jedes Jahr spiele man auf dem Kreuzviertel zwei, drei Stunden Doppelkopf, sagen die Männer und lächeln. Immer früh, denn eigentlich ist das Quartett zum Arbeiten gekommen. Doch am Bierwagen einer münsterischen Traditionsbrauerei ist zu diesem frühen Zeitpunkt erst wenig los.

Schnörkelloses Spiel

Für zu viele Schnörkel bleibt während des Spiels keine Zeit. Sonderregeln? Man trinke Pinkus, schlägt das Lächeln in ein Lachen um. Bei genauem Überlegen fällt der Doppelkopf-Runde dann aber doch noch etwas ein.

Spezielle Buben- und Damenstiche geben Sonderpunkte. Wer nicht mal „90“ ansagt, wenn die Gegner unter „30“ bleiben, verliert die Runde. Die sogenannte Feigheitsregel sei das.

Kreuzviertelfest 2019

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Gute Laune auch hinter den Ständen

Das private Treiben der Runde ist freilich nur Nebensache – ihre freundliche Offenherzigkeit ist aber dennoch ein Fingerzeig. Immer wieder erlebt man hinter den Buden und Ständen des Kreuzviertelfests gute Laune. Da wird gesungen und getanzt, aber auch mit den Kunden geflachst.

Als eine Frau die Reste ihres Essens während des abendlichen Hochverkehrs einem Bierzapfer reicht, nimmt dieser die wie selbstverständlich mit einem Lächeln und entsorgt den Müll. Kleine Begebenheiten mit großer Wirkung.

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