Tortenschlacht zum Jubiläum der Ludgeristraße
Fußgängerzone zum Aufessen

Münster -

Zum 50. Geburtstag gehört eine Geburtstagstorte. Und der Kuchen, ein maßstabsgetreues Modell der Ludgeristraße, der am Donnerstag in den Arkaden aufgetischt wurde, konnte sich sehen lassen. Ein sieben mal zwei Meter großer Traum aus Zucker, Sahne und anderen süßen Zutaten.

Donnerstag, 05.09.2019, 20:15 Uhr aktualisiert: 06.09.2019, 15:56 Uhr
Dies ist kein Architekturmodell der Ludgeristraße, sondern die Geburtstagstorte zum 50. Geburtstag der Fußgängerzone. Das sieben mal zwei Meter große, süße Kunstwerk wurde in den Arkaden gezeigt, angeschnitten und stückchenweise verteilt.
Dies ist kein Architekturmodell der Ludgeristraße, sondern die Geburtstagstorte zum 50. Geburtstag der Fußgängerzone. Das sieben mal zwei Meter große, süße Kunstwerk wurde in den Arkaden gezeigt, angeschnitten und stückchenweise verteilt. Foto: Matthias Ahlke

Der Andrang war – gelinde gesagt – sehr erheblich, als sich das große Kuchenmesser in der Hand des Oberbürgermeisters am Donnerstagnachmittag in den Arkaden senkte. Um den großen Tisch drängten sich Hunderte, in der Hoffnung ein Stück der Ludgeristraße zu ergattern. Die jetzt 50 Jahre alte Fußgängerzone lag nicht nur draußen vor dem Eingang, sondern dehnte sich auch drinnen auf durchaus stattlichen sieben mal zwei Meter maßstabsgetreu aus.

Das Modell stammte aus der Konditoren-Werkstatt von „Lady-Biscuit“, spezialisiert auf „Skulptur-Torten“ – ein 430 Kilogramm schwerer Traum aus Zucker, Sahne, Schokolade und was sonst noch lecker und süß ist. Ach ja, 843 Eier hat Tortendesignerin Grit Vaccarisi auch gebraucht, um die Miniatur-Fußgängerzone mit ihren 35 Häusern vom Hochherzhaus bis zur Ludgerikirche herzustellen. Über die vermutlich siebenstellige Gesamtkalorienzahl kann nur spekuliert werden, aber die Stückchen für alle, die sich gestern zum runden Geburtstag einen Teil der der Ludgeristraße einverleiben wollten, waren von verdaulicher Größe – und „sehr locker und lecker“, wie zwei ältere Tortenkennerinnen fachmännisch urteilten. Rund 2000 Stücke waren zu verteilen, wobei die Straßenseite mit Galeria Kaufhof und C&A unter dem Fondant in der Geschmacksrichtung Erdbeer-Zitrone mundete. Gegenüber hatte Grit Vaccarisi Schokolade und Karamell in den Geschäftshäusern "verbaut“.

Geburtstagstorte für die Ludgeristraße

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Die Mega-Geburtstags-Torte – nur der Boden und die Ludgerikirche waren innen aus Pappe beziehungsweise Styropor und darum nicht essbar – hatten die Arkaden spendiert, wie Arkaden-Manager Andreas Theurich erklärte. Die Sprecher der Kaufleute der Ludgeristraße, Petra Pottmeyer und Jürgen Becker mussten im trockenen Foyer der Arkaden beim Tortenanschnitt zum Auftakt der bis einschließlich Samstag dauernden Jubiläumsfeierlichkeiten mit Kultur- und Kinderprogramm ausnahmsweise nicht besorgt zum Himmel schauen. Ein Regenschauer hatte den auf der Ludgeristraße aufgestellten Sitzinseln mit Papphockern schon ein wenig zugesetzt.

Oberbürgermeister Markus Lewe tat sich etwas schwer, das Messer am Kunstwerk anzusetzen. Seine Wahl fiel nach längerem Zögern auf das Haus mit der Filiale von von „Rewe to go“ – passenderweise ein Lebensmittelgeschäft.

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