Kommentar zum Schauraum
Symbol der Vielfalt

Es war ein Wochenende voller kultureller Höhepunkte. Doch in der Veranstaltungsflut ging der Schauraum nicht unter – im Gegenteil: Die Nacht der Museen und Galerien ragte heraus. Und übernimmt in Zeiten des Umbruchs eine ganz wichtige Funktion, findet unser Autor Pjer Biederstädt in seinem Kommentar.

Montag, 09.09.2019, 07:30 Uhr aktualisiert: 09.09.2019, 07:44 Uhr
Der mit rotem Teppich ausgelegte Rathausinnenhof ist während des Schauraums ein beliebter Treffpunkt für Besucher.
Der mit rotem Teppich ausgelegte Rathausinnenhof ist während des Schauraums ein beliebter Treffpunkt für Besucher. Foto: Oliver Werner

Der Schauraum hat auch in diesem Jahr bewiesen, dass er eine herausragende Stellung im Veranstaltungskalender der Stadt einnimmt. Wie vielleicht kein anderes Event symbolisiert das Kulturfestival die Vielfalt der Stadt.

Mit der Kunst als Vehikel erfüllt der Schauraum eine wichtige Funktion. Er bringt Menschen zusammen und hat das Potenzial, Brücken zu schlagen. Er fördert Kreativität, Empathie und Toleranz – und ist damit Teil des Kitts einer Gesellschaft in Zeiten des Umbruchs.

Schauraum 2019

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  • Mit Megaphon und Bauchladen kam Konzeptkünstler Timm Ulrichs zur LWM-Versicherung am Kolde-Ring gelaufen.

    Foto: Pjer Biederstädt
  • Im Inneren der LVM-Versicherung wartet das Personal auf die Kunstfreunde, die kurz vor der Öffnung draußen warten.

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  • Timm Ulrichs, der 32 Jahre Professor an der Kunstakademie Münster war, verkaufte ein paar seiner Werke ab 6,66 Euro aus einem Bauchladen.

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  • Die LVM-Versicherung hat zum zweiten Mal ihre Kunstsammlung anlässlich des Schauraums zugänglich gemacht.

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  • „No time for Jim“ heißt dieses Kunstwerk von Timm Ulrichs.

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  • Auch Ulrichs Werk „Torso“ ist Teil der LVM-Kunstsammlung.

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  • Werke von Samuel Treindl aus Münster, Meisterschüler von Prof. Mariana C. Deball, gehören zu den Neuzugängen der LVM-Sammlung.

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  • PARKplatz heißt das Projekt, das am Verspoel aus Parkplätzen eine kleine Oase machte.

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  • Unter anderem gab es fleischfressende Pflanzen zu bestaunen.

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  • Sabine Schubert, Vorsitzende der Initiative Verspoel e.V., hat zusammen mit dem Botanischen Garten der WWU Münster den PARKplatz am Verspoel ins Leben gerufen.

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  • Vaidé Karunkeviciuté führte Kunstinteressierte auf einem der kostenlosen Rundgänge unter anderem im Foyer des Kettelerschen Hofes. Dort gab es Skulpturen von Steinbildhauern Simbabwes aus der Galerie Schnake zu sehen.

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  • Kunsthändler Eberhard Schnake

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  • Installation der Künstlerin Katia Kameli in der Kunsthalle am Hafen.

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  • Bilder der Künstlerin Katia Kameli in der Kunsthalle am Hafen.

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  • Foto: Matthias Ahlke, Pjer Biederstädt
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Den Organisatoren ist es erneut gelungen, eine ausgewogene Mischung aus Bewährtem und Neuem anzubieten. Schauraum-Klassiker wie der „Rote Platz“, die Verwandlung des Erbdrostenhofes in eine italienische Piazza oder die Nacht der Museen verbinden sie immer wieder mit neuen Aktionen, Formaten und Künstlern.

Der Erfolg der Veranstaltung misst sich nicht in Besucherzahlen, der starke Zuspruch untermauert diesen aber zusätzlich. Einzig die Einbindung des – oft mäßig besuchten – Ludgeristraßen-Geburtstages wirkte in Teilen wie eine konstruierte Liaison.

Startschuss: "Schauraum - Das Fest der Museen und Galerien"

Geschuldet ist dies sicher auch dem Umstand, dass Münster zu wenige Wochenenden für zu viele Veranstaltungen hat. Neben dem Schauraum fanden unter anderem das Theaterfest, der Tag des offenen Denkmals, der Marathon und die Ruder-Bundesliga statt.

In dem Überangebot unterzugehen, droht dem Schauraum in dieser Form aber keineswegs.

Schauraum 2019 auf dem roten Teppich eröffnet

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  • Foto: Oliver Werner
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