Stadtbücherei
Ein Viertelstündchen Platt lauschen

Münster -

Die Reihe feiert zehnten Geburtstag, der Veranstalter gar 100-Jähriges. Bei solch geballten Festanlässen ist es fast klar, dass die Reihe „En Veerdelstündken Platt“ der Niederdeutschen Bühne Münster ab Samstag (14. September) mit einem besonderen Programm aufwartet. Nämlich Texten von Autoren, die mit dem Rottendorf-Preis ausgezeichnet wurden.

Freitag, 13.09.2019, 22:00 Uhr
NDB-Urgestein Hannes Demming hat gleich zwei Auftritte: Am 21. September stellt er Lyrik von Heinrich Schürmann vor, am 5. Oktober stehen eigene Gedichte und Prosa auf dem Programm.
NDB-Urgestein Hannes Demming hat gleich zwei Auftritte: Am 21. September stellt er Lyrik von Heinrich Schürmann vor, am 5. Oktober stehen eigene Gedichte und Prosa auf dem Programm. Foto: tu

Die Reihe „En Veerdelstündken Platt“ befindet sich im zehnten Jahr – und das in dem Jahr, in dem die Niederdeutsche Bühne (NDB) Münster ihr 100-jähriges Bestehen feiert. Grund genug, zu den Niederdeutschen Tagen mit einem besonderen Vortragspaket aufzuwarten.

Im Rahmen der Reihe stellt die Bühne diesmal Autoren vor, die mit dem Rottendorf-Preis für ihre Verdienste um die plattdeutsche Sprache ausgezeichnet wurden. Elisabeth Georges , die NDB-Vorsitzende, und Schauspielerin Kathrin Henschel eröffnen den Reigen am heutigen Samstag um 12 Uhr in der Stadtbücherei am Alten Steinweg.

Bis zu 50 Zuhörer

Georges war es auch, die vor zehn Jahren den Vorstoß wagte, „über die Bühnenstücke hinaus mit ,En Veerdelstündken Platt‘ aktiv zu werden und unsere Darsteller auch für Rezitationen zu schulen“, wie sie sagt. Um die 20, manchmal auch bis zu 50 Zuhörer fanden sich in den vergangenen Jahren laut Georges samstags ein, um ein Viertelstündchen dem Plattdeutschen zu lauschen.

In diesem Jahr könnte es ebenso sein. Denn diesmal gilt es die Ohren zu spitzen für die Rottendorf-Preisträger. Gedichte von Ottilie Baranowski (ausgezeichnet 1986) stehen am Samstag auf dem Programm, Lyrik von Heinrich Schürmann (2004) und einige seiner Grafiken stellen NDB-Urgestein Hannes Demming und der Schriftsteller und Hörfunkdramaturg Georg Bühren am 21. September vor.

Wiedersehen mit vielen alten Bekannten

Lyrik und Autobiografisches von Werner Brüggemann (1998), der 36 Jahre lang Regisseur der NDB war, präsentieren Bernd Artmann und Uli Tarner am 28. September. Hannes Demming (1990) trägt am 5. Oktober eigene Gedichte und Prosa vor.

Am 12. Oktober folgt Norbert Johannimloh, der den Preis 1969 erhielt, mit eigenen Gedichten. Den Schlusspunkt setzt Georg Bühren (1996), der eigene Lyrik und Lieder präsentiert.

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Vom 14. September an immer samstags um 12 Uhr in der Stadtbücherei

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