Sparkassen-Opti-Cup auf dem Aasee
Beim Segeln viel gelernt

Münster -

Dass man schon in sehr jungen Jahren ein Segelboot beherrschen kann, wurde am Sonntag auf dem Aasee deutlich.

Dienstag, 24.09.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 24.09.2019, 16:26 Uhr
Segellehrer Fabian Kreul (l.) und Frank Butzlaff von der Sparkasse Münsterland Ost (3.v.r.) gratulieren den Platzierten (v.l.): Jan Paul Heidemann, Nicolas Ullerich, Meïr Fries, Michael Jaroschenko, Maja Biefang und Tim Hartmann.
Segellehrer Fabian Kreul (l.) und Frank Butzlaff von der Sparkasse Münsterland Ost (3.v.r.) gratulieren den Platzierten (v.l.): Jan Paul Heidemann, Nicolas Ullerich, Meïr Fries, Michael Jaroschenko, Maja Biefang und Tim Hartmann. Foto: jaf

Beim zwölften Sparkassen-Opti-Cup in Münster zeigten die sechs- bis 13-jährigen Teilnehmer, wie präzise sie ihre Optimistenjollen bereits steuern können. Sichtbar wurde aber auch, wie viel sie in einem solchen Wettkampf noch lernen können.

Für einige der 23 Jungsegler war die Regatta dabei die erste Wettkampferfahrung überhaupt. „Deswegen haben wir den Kurs in diesem Jahr erstmals an Land nachgebaut und sind ihn mit allen Teilnehmern abgegangen. Dadurch gab es keine Probleme bei der Orientierung auf dem Wasser“, erklärt Wettkampfleiter Matthias Pape .

Auch im Wettkampf kam es zu lehrreichen Situationen. Nachdem ein Teilnehmer seine Konkurrenten an einer Boje behindert hatte, forderten diese seinen Ausschluss. Die Wettkampfleitung konnte ihn allerdings nicht disqualifizieren, so Pape: „Dazu muss erst formell Beschwerde eingereicht werden und ein Schiedsgericht tagen. Das würde mehrere Stunden dauern.“

Schließlich konnte der Disput aber in einem persönlichen Gespräch unter den Beteiligten geklärt werden – eine weitere wichtige Erfahrung für die jungen Segler.

In drei Läufen traten die Teilnehmer beim Opti-Cup gegeneinander an, wobei die Segler in zwei verschiedene Wertungen aufgeteilt wurden: Die erfahrenen Mitglieder der drei münsterischen Segelclubs sowie die Anfänger von der Segelschule Overschmidt.

Bei den Vereinsseglern gewann schließlich Michael Jaroschenko vom Hiltruper Segelclub souverän, nachdem er zwei der drei Durchgänge gewinnen konnte und einmal den zweiten Platz belegte.

Das Podium komplettierten Jan Paul Heidemann und Tim Hartmann vom Segelclub Hansa. Im Kampf um den Sieg bei den Teilnehmern der Segelschule setzte sich hingegen Meïr Fries durch, während es Nicolas Ullerich und Maja Biefang auf die Plätze zwei und drei schafften.

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