Zwischenbilanz beim Ökoprofit
Zehn Betriebe decken Schwachstellen auf

Münster -

Zum ersten Mal führen die Stadt Münster und der Kreis Warendorf gemeinsam ein Ökoprofit-Projekt durch. Zehn Betriebe sind dabei. Ihre Zwischenbilanz ist beachtlich.

Mittwoch, 02.10.2019, 11:00 Uhr
Heiner Bruns (2.v.r.), Leiter des städtischen Umweltamtes, und Projektleiterin Uschi Sander, (9.v.l.) eröffneten beim Ökoprofit 2019 die Runde der Zwischenbilanz.
Heiner Bruns (2.v.r.), Leiter des städtischen Umweltamtes, und Projektleiterin Uschi Sander, (9.v.l.) eröffneten beim Ökoprofit 2019 die Runde der Zwischenbilanz. Foto: gh

Zehn Betriebe, zehn Zwischenbilanzen und viele Ideen: Zum ersten Mal arbeiten die Stadt Münster und der Kreis Warendorf in diesem Jahr gemeinsam an einem Ökoprofit-Projekt. Seit Mai läuft die neue Aktion. Jetzt präsentierten die Teilnehmer ihre ersten Ergebnisse.

Ob Lampen oder Computer, Regentonne oder Lasten-E-Bike: bei Daniela Kaminski von der Unternehmensberatung „Equi Valent“ kommt alles unter die Lupe. Andrea Ottmann, stellvertretende Leiterin des Geno-Kollegs in Münster, berichtete von den Plänen, eine Photovoltaikanlage anzubringen. Zu den vielen kleinen Bausteinen in der Schule gehöre aber auch eine differenzierte Mülltrennung. Martin Dreyer, der in Münster einen Getränkehandel betreibt, setzt auf eine Reduzierung von Leerfahrten und Einsparungen beim Kraftstoffverbrauch sowie auf eine effiziente Auslastung des Fuhrparks. Das Unternehmen Lapstore beabsichtigt, gebrauchte Verpackungen einzusetzen, um die Hardware zu verschicken.

Die Papst-Johannes-Schule in Kinderhaus möchte unter anderem die Beleuchtung optimieren, setzt auf gesundes Essen und führt einen Ökoprofit-Projekttag durch. Ratiodata ist am Ball und entwickelt eine Nachhaltigkeitsstrategie „Ratiodata Goes Green“. Eine erste Maßnahme sei die Umstellung auf umweltschonendes Recyclingpapier gewesen, erläuterte Nicola Ropohl. Auch die Firma Weicon ist am Ball und hat Maßnahmen im Auge, die den Energieverbrauch und damit die Betriebskosten senken. Mitarbeitern stehen beispielsweise zwei E-Kleinwagen zur Verfügung, die sowohl für dienstliche Fahrten als auch privat genutzt und über eine App gebucht werden, erklärte Stefan Winter, Projektleiter des Ökoprofit-Teams, den Zuhörern.

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