Entwürfe für die Bodelschwinghschule
„Mense Architekten“ überzeugt die Jury

Münster -

Dass Münster eine „wachsende Stadt“ ist, merken nicht nur der Wohnungsmarkt und die Hauptverkehrsadern, sondern auch die Schulen. Viele werden erweitert oder gleich ganz neu gebaut. Für die Bodelschwingh-Grundschule im Mauritzviertel wurde jetzt ein Siegerentwurf für einen Anbau gekürt – denn künftig soll es drei Eingangsklassen geben.

Dienstag, 08.10.2019, 09:00 Uhr
Das Siegermodell zur Erweiterung der Bodelschwinghschule. Der Blick geht von der Gutenbergstraße auf den Altbau (Mitte). Links schließt sich vor der Baumreihe der lang gestreckte Neubau mit zwei Etagen an.
Das Siegermodell zur Erweiterung der Bodelschwinghschule. Der Blick geht von der Gutenbergstraße auf den Altbau (Mitte). Links schließt sich vor der Baumreihe der lang gestreckte Neubau mit zwei Etagen an. Foto: assmann GmbH

Der Architektenwettbewerb zur Erweiterung der Bodelschwinghschule ist entschieden: Einstimmig setzte das Preisgericht die Entwürfe des Büros „Mense Architekten“ aus  Münster auf Platz eins.

Die Jury unter Vorsitz von Prof. Oskar Spital-Frenking würdigt „das sehr klare Zusammenspiel von funktionalen Lösungen, angemessenen Proportionierungen und die städtebauliche Setzung“.          

Dutzende von Schulstandorten stehen mit Blick auf die steigenden Einwohnerzahlen Münsters vor ihrem Ausbau, einige Schulen werden sogar komplett neu errichtet. Auch in der bisher zweizügigen Grundschule im Mauritzviertel soll ein Anbau Platz und Raum für künftig dann drei Eingangsklassen schaffen, heißt es in einer städtischen Pressemitteilung.

Laut Preisgericht zeichnet sich der Sieger-Entwurf durch eine klare Gliederung aus. Der winkelförmige Baukörper rahmt den Schulhof ein. Im Neubau findet die über drei Seiten lichtdurchflutete Mensa ihren Platz, die zugleich für eine Mehrzwecknutzung angelegt wird. Die Anbindung des Offenen-Ganztags-Bereichs über ein schlichtes Brückenbauwerk schaffe kurze Wege und biete der Schule eine hohe Flexibilität.       

Insgesamt 15 Beiträge waren auf den Wettbewerb des städtischen Amtes für Immobilienmanagement eingegangen. Auf dem dritten Platz – ein zweiter wurde nicht vergeben – sieht die Jury den Entwurf von „Deen architects“, ebenfalls ein Büro aus Münster. Über Anerkennungen dürfen sich drei weitere Teams freuen.

Alle Wettbewerbsarbeiten werden bis zum 23. Oktober im Stadthaus 3, Albersloher Weg 33, ausgestellt.

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