Münster und Monastir feiern 50 Jahre Partnerschaft
Münster und Monastir feiern „Goldhochzeit“

Münster/Monastir -

Eine starke Verbindung: Anlässlich der 50 Jahre bestehenden Partnerschaft zwischen Münster und Monastir, reiste eine Delegation aus Münster nach Tunesien. Im Mittelpunkt der Reise standen Gespräche der beiden Stadtoberhäupter – und ein Projekt für Säuglinge und Mütter.

Mittwoch, 30.10.2019, 11:00 Uhr
Glückwunsch zum 50-jährigen Städtepartnerschaft: Monastirs Bürgermeister Mondher Marzouk (r.) und Oberbürgermeister Markus Lewe (l.) im Rathaus von Monastir.
Glückwunsch zur 50-jährigen Städtepartnerschaft: Monastirs Bürgermeister Mondher Marzouk (r.) und Oberbürgermeister Markus Lewe (l.) im Rathaus von Monastir. Foto: Stadt Münster

„Die Städtepartnerschaft zwischen Monastir und Münster steht auf solidem Fundament, sie ist vital wie selten in den zurückliegenden 50 Jahren und sie hat Zukunft“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Diese Erfahrung machten eine Ratsdelegation und die 16 Teilnehmer einer Bürgerreise bei Begegnungen anlässlich der „Goldenen Hochzeit“ zwischen Münster und der tunesischen Partnerstadt. Die Jubiläums-Delegation der Stadt bestand aus Oberbürgermeister Markus Lewe und den Ratsherren Philipp Hagemann und Thomas Kollmann. Letzterer ist zugleich Vorsitzender des „Freundeskreises Münster – Monastir“, der die Bürgerreise organisiert hatte.

Auf Einladung der tunesischen Partner hatte die Delegation die münsterische Band „Undercover“ mitgebracht. Sie gab zusammen mit Mahmoud Frih und seiner Musikgruppe aus Monastir vor mehr als 500 Zuhörern ein Jubiläumskonzert, heißt es weiter.

Im Mittelpunkt des fachlichen Austauschs standen Gespräche mit Bürgermeister Mondher Marzouk und weiteren Repräsentanten zur kommunalen Klimapartnerschaft. Beide Städte arbeiten zusammen, insbesondere in den Bereichen „Resilienz gegen Starkregen“, „Planung einer wachsenden Stadt in Zeiten des Klimawandels“ und „Trennung und Wiederverwertung von Abfällen“.

Der „Freundeskreis Mün­ster – Monastir“ lernte während der Reise außerdem ein Projekt für Säuglinge und ihre Mütter kennen. Es nimmt Babys auf, die von ihren Müttern und Familien nicht versorgt werden können, und versorgt sie bis zum Alter von 18 Monaten. Parallel erhalten die Mütter Angebote zur Unterstützung und Ausbildung. Zur Verbesserung des Angebots bedarf es finanzieller Unterstützung.

Zum Thema

Wer sich für die Städtepartnerschaft interessiert, wendet sich an Nina Dohr, '  4 92 33 23, E-Mail: Dohr@stadt-muenster.de.

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