Studenten erstellen Werbefilme für die Freiwilligenagentur
„Social Spots“ fürs Ehrenamt

Münster -

Einen jungen, frischen Blick auf die Arbeit der Freiwilligenagentur haben Studierende der School of Design. Sie haben zum 20-jährigen Bestehen der Agentur kleine Werbefilme erstellt, in denen unter anderem „Alexa“ lebendig wird.

Mittwoch, 20.11.2019, 19:30 Uhr
Studenten der School of Design haben für die Freiwilligenagentur kurze Werbefilme rund ums Ehrenamt erstellt. Diese stellten sie jetzt im Schlosstheater vor. Darüber freuten sich Vera Kalkhoff (r.), Leiterin der Freiwilligenagentur und Prof. Henning Tietz (2.v.r.).
Studenten der „School of Design“ haben für die Freiwilligenagentur kurze Werbefilme rund ums Ehrenamt erstellt. Diese stellten sie jetzt im Schlosstheater vor. Darüber freuten sich Vera Kalkhoff (r.), Leiterin der Freiwilligenagentur, und Prof. Henning Tietz (2.v.r.). Foto: Marion Fenner

20 Jahre gibt es die Freiwilligenagentur. Den runden Geburtstag nahmen die Verantwortlichen jetzt zum Anlass für eine ganz besondere Aktion. „20 ist ein perfektes studentisches Alter, haben wir uns gedacht“, sagt Vera Kalkhoff , Leiterin der Freiwilligenagentur. „Deshalb wollten wir junge Menschen einen Blick auf unsere Arbeit werfen lassen.“

Gesellschaftlicher Anlass

In Kooperation mit der Fachhochschule, genauer mit der Münster School of Design aus dem Fach Bewegtbild von Prof. Henning Tietz , sollten Studierende in sogenannten „Social Spots“ das Ehrenamt beleuchten. „,Social Spots‘ sind kleine Werbefilme für einen gesellschaftlichen Anlass“, erklärte Tietz. Das Ehrenamt sei für dieses Genre perfekt geeignet.

Das Ehrenamt lebt von Menschen und ist durch Digitales nicht zu ersetzen.

Studentin

Im Schlosstheater präsentierten die Studenten am Mittwoch die Ergebnisse ihrer viermonatigen Arbeit. Fünf Filme sind anlässlich der Bachelor-Arbeit entstanden, einer im Rahmen einer Masterarbeit. In einem Film ließen drei Studentinnen die sonst digital agierende Alexa lebendig werden.

„Das Ehrenamt lebt von Menschen und ist durch Digitales nicht zu ersetzen“, sagte eine der Filmemacherinnen. Alexa las im Krankenhaus einer Seniorin vor, half einem Kind bei den Hausarbeiten, kümmerte sich um den kranken Hund eines Obdachlosen und unterstützte einen Flüchtling beim Schreiben einer Bewerbung. Gearbeitet haben die Studenten ohne Budget. Als Schauspieler dienten Freunde, Großeltern und zum Teil übernahmen sie auch selbst Rollen. Bei der Präsentation berichteten die Studenten auch die Arbeit vor der Fertigstellung, von der Idee über die Dreharbeiten bis hin zu Farbwahl bei der Bearbeitung der Filmdateien.

Animation

Ganz ohne Darsteller kam eine Gruppe aus, die ihren Film wie ein Videospiel mit Animationen gestaltet hatten. Ein anderer Film zeigte, wie ein Student und eine Seniorin nebeneinander her lebten, sich dann kennenlernten und künftig gemeinsam Freude am Leben hatten. „Wir werden diese Filme jetzt für unsere Werbung für die Freiwilligenagentur einsetzen“, kündigte Kalkhoff an. Sie sei begeistert, wie die Studenten die Aufgabe umgesetzt hätten und dabei einen jungen frischen Blick auf das Ehrenamt geworfen hätten.

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