Pressekonferenz der Schlossplatzinitiative
Plädoyer für „urbane Adressen“

Münster -

Die Schlossplatzinitiative veranstaltet ein Pressegespräch. Wo? Auf dem Schlossplatz natürlich. Hier das Anliegen der sieben Männer.

Freitag, 22.11.2019, 19:30 Uhr aktualisiert: 22.11.2019, 20:40 Uhr
Sie bilden die Schlossplatzinitiative (v.l.): Ulrich Krüger, Martin Hepp­ner, Christian Schmitz, Stefan Jörden, Rüdiger Wiechers, Stefan Rethfeld und Dr. Marius Stelzer.
Sie bilden die Schlossplatzinitiative (v.l.): Ulrich Krüger, Martin Hepp­ner, Christian Schmitz, Stefan Jörden, Rüdiger Wiechers, Stefan Rethfeld und Dr. Marius Stelzer. Foto: Matthias Ahlke

Bei einem Pressegespräch am Freitag hat die Schlossplatzinitiative noch einmal an die Adresse von Stadt und Universität appelliert, bei den laufenden Gesprächen zum Projekt Musik-Campus keine voreilige Festlegung auf den Standort Hittorfstraße zu treffen.

Alternativ, so hieß es weiter, solle man bei der Realisierung möglicher Bauvorhaben das Schlossareal ins Auge fassen, so etwa das alte Lindenhofgelände und den Kalkmarkt. Die Schlossplatzinitiative besteht aktuell aus sieben Männern: Martin Heppner , Stefan Jörden, Ulrich Krüger , Christian Schmitz, Dr. Marius Stelzer, Stefan Rethfeld und Rüdiger Wiechers.

Bei dem Pressegespräch betonten die Mitglieder der Initiative, dass es erforderlich sei, „Schloss und Altstadt stadträumlich zu verbinden“ und im Zuge einer Bebauung die „Potenziale im Schlossareal“ zu nutzen.

Man unterstütze das Anliegen von Stadt und Uni, „adäquate Orte für die Musikhochschule, die Musikschule, das Sinfonieorchester und für internationale Kongresse in Münster zu schaffen“. Den dafür sinnvollen Standort sehen die sieben Männer aber nicht an der Hittorfstraße.

Auf Nachfrage unserer Zeitung erklärte Ulrich Krüger, dass man sich in die konzeptionelle Diskussion über das geplante Gemeinschaftsprojekt im Bereich Bildung und Kultur nicht einmischen wolle.

Bekanntlich hat es eine bis heute andauernde Diskussion über die Frage gegeben, ob man alternativ zu der angedachten Zusammenarbeit von Musikschule und Musikhochschule auch eine Zusammenarbeit von Musikschule und Volkshochschule anstreben könnte. Laut Ratsbeschluss vom 9. Oktober ist geplant, dass die verschiedenen Konzepte bei einer öffentlichen, von der Stadt organisierten Veranstaltung thematisiert werden sollen.

Die Schlossplatzinitiative verspricht sich unterdessen viel von einer aktuell laufenden Ideenwerkstatt zur „Zukunft der Wissenschaftsstadt“ und hofft auf die Schaffung „urbaner Adressen“. Am 15. Januar werden Ergebnisse präsentiert.

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