TV-Wettbewerb
Kein Halbfinale für den Popchor

Münster -

Der Popchor Münster hat es beim großen Vorentscheid für den WDR-Wettbewerb „Bester Chor im Westen“ nicht ins Halbfinale geschafft. Das Mitmachen, da sind sich die rund 50 Sängerinnen und Sänger einig, war aber eine tolle Erfahrung.

Sonntag, 24.11.2019, 13:44 Uhr aktualisiert: 24.11.2019, 19:10 Uhr
Der Popchor schaffte es leider nicht ins Halbfinale.
Der Popchor schaffte es leider nicht ins Halbfinale. Foto: pd

Die über 50 Sängerinnen und Sänger des Popchors Münsters machten bei der Vorentscheidung für den Chorwettbewerb „Der beste Chor im Westen“ des WDR in der Essener Zeche Zollverein den Weg frei: für tolle Töne und neun andere Chöre. Sie hatten beim ersten der beiden Vorentscheide, der am Samstag vor einer Woche aufgezeichnet worden waren, die Startnummer eins.

Stimmungsvoller Auftakt

Der Popchor sorgte mit einer vom Leiter Andreas Warschkow arrangierten A-cappella-Version der Ballade „Cello“ von Clueso und Udo Lindenberg für einen stimmungsvollen Auftakt. Seit Freitagabend, als der Sängerwettstreit im WDR-Fernsehen ausgestrahlt wurde, ist nicht nur allen, die live dabei waren, bekannt, dass es für den Popchor nach dem Urteil der Jury nicht ganz für den Einzug ins Halbfinale gereicht hat. Nur fünf der zehn Chöre kamen an diesem Abend weiter – aus dem Umland Münsters schafften es immerhin die „Starlights“ aus Ostbevern.

Es war eine tolle Erfahrung – und eine großartige Atmosphäre.

Brigitte Bodenhausen, Sängerin im Popchor Münsters

Von Frust übers das Ausscheiden konnte am Ende aber keine Rede sein. „Es war eine tolle Erfahrung – und eine großartige Atmosphäre“, resümiert Brigitte Bodenhausen, die seit den Anfängen des Popchors vor zehn Jahren mitsingt. Das Beeindruckendste, das sie vom Wettbewerb mitnimmt: Unter den konkurrierenden Chören sei kein bisschen Rivalität spürbar gewesen: „Alle haben die Auftritte der anderen bejubelt – eine große Gemeinschaft mit Riesenbegeisterung für Chormusik.“ Die Fangemeinde des Popchors war im Publikum gut sichtbar: Die Münsteraner schwenkten eigens designte Pappschilder.

Die Teilnahme an dem Wettbewerb war für den Popchor ein Abenteuer und auch ein Kraftakt. An jedem – nicht nur musikalischen – Detail wurde intensiv gefeilt.

Und die TV-Aufnahme für den kleinen Vorstellungsfilm für die Show dauerten fast sieben Stunden. Was macht der Popchor jetzt? Weitersingen und Daumendrücken. Denen, die weitergekommen sind.

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