Mehrere Initiativen ausgezeichnet
Medizinische Fakultät vergibt „Verantwortungspreis“

Münster -

Die Medizinische Fakultät der Universität Münster hat jetzt zum ersten Mal den „Verantwortungspreis“ vergeben. Gleich mehrere Initiativen haben Geld für ihre Projekte erhalten.

Mittwoch, 18.12.2019, 21:30 Uhr aktualisiert: 18.12.2019, 22:00 Uhr
Ausgezeichnete Studierende, die stellvertretend auch für viele weitere engagierte Kommilitonen stehen: die Träger des „Verantwortungspreises 2019“ der Medizinischen Fakultät bei der Preisübergabe, zusammen mit Stiftungsgründer und Jurymitglied Prof. Rolf Dierichs (r.).
Ausgezeichnete Studierende, die stellvertretend auch für viele weitere engagierte Kommilitonen stehen: die Träger des „Verantwortungspreises 2019“ der Medizinischen Fakultät bei der Preisübergabe, zusammen mit Stiftungsgründer und Jurymitglied Prof. Rolf Dierichs (r.). Foto: UKM//Fotozentrale//Marschalkowsi

„Die Entscheidung ist uns wirklich schwer gefallen“, seufzt Prof. Dr. Bernhard Marschall . Der Studiendekan war Mitglied einer fünfköpfigen Jury, die aus rund 50 Bewerbungen die ersten Träger des neuen „Verantwortungspreises“ der Medizinischen Fakultät der Universität Münster auszuwählen hat. Der 2019 erstmals vergebene „Award“ soll zeigen, wie breit das gesellschaftliche Engagement der Studierenden ist, soll ihren Einsatz würdigen und zugleich zur Nachahmung anregen, heißt es in einer Pressemitteilung der Fakultät.

Zehn Aktivisten und Initiativen, deren Themenspektrum von Klimaschutz über Benefiz-Klassikkonzerte bis Obdachlosenhilfe reicht, können sich jetzt über einen Geldpreis von je 550 Euro freuen.

Herausforderungen stellen

Wer Medizin oder Zahnmedizin studiere, trage später im Beruf eine große Verantwortung, so Studiendekan Marschall. Hierauf nehme die neue Auszeichnung Bezug: „Wir wollten sehen, wer schon jetzt, in der Ausbildung, bereit ist, sich dieser Herausforderung zu stellen.“ Ausgewählt wurden schließlich drei Initiativen und sieben Einzelpersonen – von denen einige von ihrem Gewinn nichts ahnen konnten: „Vielen Studierenden erscheint ihr Engagement so selbstverständlich, dass sie sich damit nicht bewerben würden“, sagt Wettbewerbsorganisator Dr. Thomas Bauer.

Über Mittel für ihre Projekte können sich freuen: Aufklärung gegen Tabak, Medical Students for Future, Ein Rucksack voll Hoffnung, Julia Arles, Pauline Gropp, Karin Romme, Rebecca Tenambergen, Friederike von Streit und Jennifer-Bianca Ziegler. Hinzu kommt ein Sammelpreis für die Fachschaftsvertretung Medizin, mit dem die Jury symbolisch auch diejenigen Aktivisten würdigen wollte, die diesmal leer ausgehen mussten.

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