Geistliche Themenabende befassen sich mit dem Synodalen Weg
Umkehr und Erneuerung

Münster -

Die „Geistlichen Themenabende“, die in der Fastenzeit im St.-Paulus-Dom stattfinden, stehen in diesem Jahr unter dem Titel „Umkehr und Erneuerung“. Auftakt ist am 4. März.

Freitag, 28.02.2020, 09:00 Uhr
Referenten und Veranstalter freuen sich auf die „Geistlichen Themenabende“ (v.l.): Dompfarrer Hans-Bernd Köppen, Sebastian Aperdannier, Schwester Katharina Kluitmann und Dompropst Kurt Schulte.
Referenten und Veranstalter freuen sich auf die „Geistlichen Themenabende“ (v.l.): Dompfarrer Hans-Bernd Köppen, Sebastian Aperdannier, Schwester Katharina Kluitmann und Dompropst Kurt Schulte. Foto: Bischöfliche Pressestelle/Anke Lucht

Umkehr und Erneuerung: Das strebt die katholische Kirche in Deutschland mit dem „Synodalen Weg“ an. Umkehr und Erneuerung: Unter diesem Titel stehen auch die „Geistlichen Themenabende“, die in der Fastenzeit wieder im St.-Paulus-Dom stattfinden. An fünf Mittwochabenden geben dazu namhafte Referenten und Referentinnen gedankliche, textliche, spirituelle und musikalische Impulse.

„An den ‚Geistlichen Themenabenden‘ wollen auch wir uns anhand der Themenschwerpunkte des Synodalen Weges auf Spurensuche nach den Zeichen der Zeit begeben und zugleich um die Führung des Heiligen Geistes auf diesem Weg bitten“, kündigt Dompropst Kurt Schulte im Namen des Domkapitels als Veranstalter der Reihe an. Der Synodale Weg sei eine „gute Chance, weil er der Stärkung der christlichen Botschaft dient“ und diese in den Blick rücke, wird Schulte in einer Mitteilung des Bistums zitiert. Dazu wollten die „Geistlichen Themenabende“ beitragen.

  • Den Auftakt dazu macht am Mittwoch (4. März) Elisabeth Auchter-Mainz, Opferschutzbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie spricht zum Thema „Opfer haben eine Stimme“.
  • Eine Woche später, am 11. März, ist die stellvertretende Vorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland (kfd), Agnes Wuckelt, im Dom zu Gast. Unter dem Titel „Frauen schauen nach vorne“ nimmt sie die Rolle der Frauen in der Kirche und deren Perspektive in den Blick.
  • Texte des Literaturnobelpreisträgers 2019, des Österreichers Peter Handke, stehen am 18. März auf dem Programm. Unter dem Titel „Priester leben hier und heute“ liest der Schauspieler Sebastian Aperdannier dann aus Handkes Buch „Mein Jahr in der Niemandsbucht“.
  • Wie sich die Kirche zur körperlichen Liebe stellt und vor allem, was die Bibel dazu sagt, darum geht es am 25. März. Rose Lomann und Christian Bo Salle aus dem Ensemble des Theater Münsters werden aus dem biblischen Hoheslied des Salomo singen und rezitieren. Die Einführung zum Titel „Sexualität ist eine Gabe Gottes“ gestaltet Elisabeth Birnbaum von der Universität Wien.
  • Den Schlusspunkt unter die diesjährigen Geistlichen Themenabende setzt am 1. April Schwester Katharina Kluitmann. Die Vorsitzende der Deutschen Ordensobernkonferenz beschäftigt sich mit der Frage „Geht Macht auch ordentlich?“
  • Am letzten Mittwoch in der Fastenzeit, dem 8. April, wird dann traditionsgemäß im Dom die Düstere Mette gefeiert.

Die Abende beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Alle „Geistlichen Themenabende“ überträgt das Bistum Münster live im Internet (www.bistum-muenster.de, www.paulusdom.de).

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