Corona-Krise
Reisebüros fordern Rettung

Münster -

Wenn niemand mehr verreist, trifft das natürlich nicht zuletzt die Reisebüros hart. Einige Organisationen haben sich jetzt zusammengetan und appellieren an die Bundesregierung.

Freitag, 24.04.2020, 10:00 Uhr
Reisen sind derzeit nicht gefragt. Das bringt die Reisebüros in Not.
Reisen sind derzeit nicht gefragt. Das bringt die Reisebüros in Not. Foto: Bahamas Tourist Office

20 Vorstände, Geschäftsführer, Aufsichtsratsvorsitzende und Beiräte von zwölf Reisebüroorganisationen haben die Bundesregierung in einem mehrseitigen offenen Brief aufgefordert, den stationären deutschen Reisevertrieb im Angesicht der extrem angespannten Situation mit einem eigenen Rettungsmodell zu unterstützen, das über die allgemeinen Sicherungsmaßnahmen hinausgeht. Die Unterzeichner mahnen staatlich abgesicherte Gutscheine als Lösung zur vorübergehenden Liquiditätshilfe sowie einen staatlichen Hilfsfonds als mittelfristige Branchensicherung an.

Die Unterzeichner kommen aus den Franchisesystemen und Reisebürokooperationen alltours Reisecenter, Best-Reisen, Depart, Deutscher Reisering, erfa 2000 Touristik, First Reisebüro, Lufthansa City Center, Reiseland Franchisenehmerbeirat, Schmetterling, Tourcontact, TSS Touristik Service System und TUI Reise-Center (Franchise), wie Ralf Trilsbeek, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Lufthansa City Center Reisebüropartner GmbH in Frankfurt, mitteilt.

Dramatische Lage

Der Brief schildere die dramatische Lage im stationären deutschen Reisevertrieb, heißt es in einer Pressemitteilung der Unterzeichner. „Wenn nicht schnell gehandelt wird, läuft die deutsche Gesellschaft Gefahr, bald keine echten Anlaufstellen mehr für ihre Fragen rund um das Thema Reisen zu besitzen“, schreiben die Unterzeichner.

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