Münsterische Hilfsorganisationen stellen Jahresbericht vor
Im Notfall gut versorgt

Münster -

Für Oberbürgermeister Markus Lewe leisten die Hilfsorganisationen in Münster einen „erheblichen Beitrag“ für die Sicherheit der Menschen. Das zeigt auch der Jahresbericht. Allein im vergangenen Jahr wurden 65.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet.

Freitag, 26.06.2020, 10:00 Uhr
Das Bündnis „Gemeinsam für Münster“ überreicht seinen Jahresbericht an die Stadt (v.l.): Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer, Heinz-Peter Günnewig (MHD), Dirk Winter (ASB), Markus Haubrich (JUH), André Weber (ASB), Oberbürgermeister Markus Lewe, Hannelore Böhnke-Bruns (DRK), Carsten März (JUH) und Tobias Jainta (MHD)
Das Bündnis „Gemeinsam für Münster“ überreicht seinen Jahresbericht an die Stadt (v.l.): Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer, Heinz-Peter Günnewig (MHD), Dirk Winter (ASB), Markus Haubrich (JUH), André Weber (ASB), Oberbürgermeister Markus Lewe, Hannelore Böhnke-Bruns (DRK), Carsten März (JUH) und Tobias Jainta (MHD) Foto: Maren Kuiter

Bereits zum neunten Mal in Folge überreicht das Bündnis „Gemeinsam für Münster“, bestehend aus dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und dem Malteser Hilfsdienst (MHD) ihren Jahresbericht an Dezernent Wolfgang Heuer und Oberbürgermeister Markus Lewe .

„Münsters Hilfsorganisationen leisten einen erheblichen Beitrag für die Sicherheit der Menschen in Münster. Nicht zuletzt auch während der Corona-Pandemie stehen die Hilfsorganisationen der Stadt zuverlässig zur Seite“, betont der Oberbürgermeister. Er bedankt sich laut städtischer Pressemitteilung bei den Vertretern der münsterischen Hilfsorganisationen für das ehrenamtliche Engagement der vielen Helferinnen und Helfer.

65.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit

Im Jahr 2019 wurden über 65 000 ehrenamtliche Stunden geleistet, das sind 18 Prozent mehr als im Vorjahr. So waren neben den vielen gemeinsamen Sanitätsdiensten – etwa bei verschiedenen Evakuierungen, dem Münster-Marathon oder dem Münsterland-Giro – insgesamt 920 Hauptamtliche und 940 Ehrenamtliche für die Sicherheit in Münster im Einsatz.

Die Zahl der Ehrenamtlichen sei zum Vorjahr um 13 Prozent gestiegen, heißt es. Auch am „Tag der Ersten Hilfe“ haben sich die Hilfsorganisationen gemeinsam engagiert. „Das wollen wir auch in diesem Jahr wieder tun“, erklärt Tobias Jainta, der diesjährige Sprecher des Bündnisses.

Beeinträchtigungen durch Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie beeinträchtige auch die Bildungsarbeit der Hilfsorganisationen. „Unser Kursangebot, zum Beispiel zur Ausbildung der Ersthelferinnen und Ersthelfer konnte mehrere Wochen nicht stattfinden. Als Bündnis arbeiten wir gemeinsam an Lösungswegen zur Wiederaufnahme unserer Kurse und unterstützen uns gegenseitig“, so Jainta.

Ein besonderer Meilensteinwurde am 1. April erreicht. Seitdem besetzen Münsters Hilfsorganisationen insgesamt zwei Rettungswagen und werden damit erstmals in den Regelrettungsdienst der Stadt eingebunden. „Ein großartiger Moment, auf den die Hilfsorganisationen über Jahre hingearbeitet haben“, sagt Tobias Jainta.

Die Vertreter des Bündnisses waren sich einig: Ihre Zusammenarbeit lässt die Münsteraner sicherer leben und auch im Notfall gut versorgt sein.

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