Besondere Ehrung
Bundesverdienstkreuz am Bande für Dr. Peter Paziorek

Münster -

Aus den Händen der amtierenden Regierungspräsidentin Dorothee Feller hat Dr. Peter Paziorek am Montag in Münster das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen bekommen. Der 72-jährige Paziorek nahm die Ehrung im Kreise seiner Familie und einiger ausgewählter Weggefährten entgegen.

Montag, 06.07.2020, 22:00 Uhr aktualisiert: 06.07.2020, 22:10 Uhr
Seine Frau Erika Paziorek heftete ihrem Mann Dr. Peter Paziorek das Bundesverdienstkreuz am Bande buchstäblich ans Revers.
Seine Frau Erika Paziorek heftete ihrem Mann Dr. Peter Paziorek das Bundesverdienstkreuz am Bande buchstäblich ans Revers. Foto: M. Ahlke

Während Regierungspräsidentin Dorothee Feller am späten Montagnachmittag anlässlich der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande eine Rede auf einen ihrer Amtsvorgänger hält, schaut der Geehrte, Dr. Peter Paziorek , beinahe ein wenig schüchtern in die kleine, ausgewählte Gästeschar.

Als Feller ihre Rede, in der sie unter anderem Pazioreks Integrität und Fachkompetenz herausstellt, beendet und die Auszeichnung verliehen hat, spricht schließlich der geübte Redner Paziorek zu seinen Gästen – und beginnt mit einem kleinen Geständnis.

Ehrenamt stärken

Es sei für ihn, so Paziorek merklich gerührt, gerade gar nicht so einfach, die Fassung zu wahren, bei all den schönen Worten, die er gerade über sich gehört habe. Danach spricht er lieber erstmal von anderen Menschen. Er dankt denjenigen, die ihm über all die Jahre und „von klein auf geholfen haben“. Tatsächlich legt er bei seiner persönlichen Entwicklung vom jungen Burschen aus Gelsenkirchen-Buer zum bundesweit bekannten Politiker den Fokus vor allem auf seine jungen Jahre.

Das christliche Elternhaus habe ihn geprägt. Seine ersten Vorbilder habe er in der Jungenarbeit gefunden, wo junge Menschen mit großem persönlichem Einsatz viel dafür bewegt hätten, andere stark zu machen. Paziorek erzählt, wie er, mittlerweile selbst Gruppenleiter, auf Ameland gesehen habe, wie schwierig aber gleichzeitig wie wichtig es ist, an guten Beziehungen zu den Nachbarn zu arbeiten. Man dürfe, so Pazioreks Schluss, „nie das Ziel aus den Augen verlieren, das Ehrenamt zu stärken“.

Dankeschön an Familie

Vergnügt erinnerte sich Paziorek daran, wie er aus dem Sportunterricht in Gelsenkirchen in den neuen Basketballverein beordert wurde. Für den jungen Peter zunächst nur eine willkommene Abwechslung, für Dr. Paziorek im Rückblick offenbar ein weiterer Baustein persönlich zu reifen.

Ein besonderes Dankeschön aber richtete Paziorek an seine Familie. Die Kinder, vor allem aber seine Frau Erika hätten viel von der Hektik, die er, gerade in seiner Zeit in Berlin, mit nach Hause gebracht habe, von ihm genommen. Die Hälfte des Bundesverdienstkreuzes wolle er daher sein Gattin widmen.

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