St.-Franziskus-Hospital: Neue Notaufnahme in Betrieb
Medizin auf höchstem Niveau

Münster -

Nach vier Jahren Bauzeit hat das St.-Franziskus-Hospital seine neue Zentrale Notaufnahme in Betrieb genommen. Insgesamt wurden fast sechs Millionen Euro in das Projekt investiert.

Sonntag, 19.07.2020, 20:00 Uhr aktualisiert: 20.07.2020, 16:56 Uhr
Freuen sich über die neuen Räumlichkeiten der Zentralen Notaufnahme (v.l.): Klaus Abel, Geschäftsführer, Anke Berning, Pflegefachleitung ZNA, Dr. Stephan Braune, Chefarzt Klinik für Internistische Intensivmedizin und Notfallaufnahme, Silke Riegel, Architektin FAC’T, und Dr. Hubert Buddendick, Leiter Qualitäts- und Prozessmanagement.
Freuen sich über die neuen Räumlichkeiten der Zentralen Notaufnahme (v.l.): Klaus Abel, Geschäftsführer, Anke Berning, Pflegefachleitung ZNA, Dr. Stephan Braune, Chefarzt Klinik für Internistische Intensivmedizin und Notfallaufnahme, Silke Riegel, Architektin FAC’T, und Dr. Hubert Buddendick, Leiter Qualitäts- und Prozessmanagement. Foto: St.-Franziskus-Hospital

Das St.-Franziskus-Hospital nimmt nach rund vierjähriger Umbauphase seine neue Zentrale Notaufnahme in Betrieb. In dem modernen Bereich verfügt das Hospital nun über neuste Behandlungstechnik und verbesserte Ablaufprozesse für eine optimale Versorgung des stetig wachsenden Patientenaufkommens, heißt es in einer Pressemitteilung der Klinik.

Insgesamt wurden 5,8 Millionen Euro in den Umbau in drei Bauabschnitten investiert. Der Bereich wurde komplett kernsaniert und die Raumaufteilung verändert. Nach der Erweiterung stehen nun auf 800 Quadratmetern 14 Behandlungsräume für die Versorgung von Leicht- bis Schwersterkrankten inklusive acht Observationsbetten zur Verfügung. Es wurden erweiterte Isolationsmöglichkeiten geschaffen. Ein besonderer Fokus wurde auf die Bedürfnisse älterer Patienten gelegt, heißt es weiter. So ist ein Raum speziell für geriatrische Notfallpatienten gestaltet, in dem Orientierungshilfen gegeben und Ängste genommen werden sollen. In den Schockräumen kann jetzt ein Simulationstraining für die Mitarbeitenden direkt vor Ort durchgeführt werden.

Neben den Behandlungsräumen gibt es bereits seit Sommer 2019 einen modernen Empfangstresen, der gemeinsam mit der Notfallpraxis der kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) genutzt wird, zwei Ersteinschätzungsräume (Triage) sowie einen neuen Wartebereich. Die Wegeführung wurde optimiert und so die Orientierung für die Patienten vereinfacht. „Mit der neuen Raumstruktur und der Anpassung der Arbeitsabläufe haben wir die Erstversorgung deutlich optimiert und den steigenden Patientenzahlen Rechnung getragen“, erklärt Geschäftsführer Klaus Abel. „Wir haben nun eine effektive Organisationsstruktur, die eine Patientenversorgung auf höchstem Niveau ermöglicht“, ergänzt Dr. Stephan Braune, Chefarzt der Klinik für Internistische Intensivmedizin und Notfallaufnahme.

Jährlich werden circa 55 000 Menschen in der Zentralen Notaufnahme des Hospitals behandelt – Tendenz steigend. Das Behandlungsspektrum reicht dabei von der leichten Schnittverletzung bis zur Blutvergiftung oder zum schweren Herzinfarkt.

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